Pennsylvania: Briefwahlunterlagen rückdatiert? Post-Whistleblower wendet sich an Project Veritas

Von 8. November 2020 Aktualisiert: 9. November 2020 13:28
Ein Mitarbeiter der Post in Erie County, Pennsylvania, erhebt gegenüber dem Project Veritas schwere Vorwürfe gegen seinen Vorgesetzten. Dieser, so der Whistleblower, sei bekennender Trump-Hasser und habe deshalb gezielt angeordnet, Briefwahlumschläge rückzudatieren.

Die Geschäftsführung der US-amerikanischen Post hat bestätigt, über Vorwürfe des Wahlbetrugs durch rückdatierte Wahlbriefe informiert zu sein, die Richard Hopkins, ein Whistleblower aus der Stadt Erie in Pennsylvania, am Donnerstag (5.11.) gegen den Leiter der örtlichen Briefzustellung, Robert Weisenbach, erhoben hat.

Hopkins, ein Postmitarbeiter, der mittlerweile auch seine Identität gelüftet hat, hatte zuvor anonym mit dem konservativen Investigativteam „Project Veritas“ gesprochen.

Führung der Post über Videos mit dem Whistleblower informiert

Gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times erklärte Tad Kelley, ein Sprecher des U.S. Postal Service, am Samstag, die Einrichtung sei „im Bilde über das Video, das dem Inspektionsdienst und dem Büro des Generalinspekteurs zugesandt worden ist.“

Zur Frage, ob Whistleblower Hopkins infolge seiner öffentlichen Enthüllungen vom Dienst freigestellt worden sei, nahm Kelley nicht Stellung.

Trump vor Briefwahl-Auszählung in Pennsylvania deutlich voran

Der Postmitarbeiter hatte ein Gespräch mitgehört, in dem Weisenbach einen Kollegen gemaßregelt habe, weil dieser am 4. November, also nach dem Wahltag, eingelieferte Wahlbriefumschläge mit dem Stempel des Einlieferungstages versehen hätte. Weisenbach habe jedoch die Order gegeben, Wahlbriefe mit einem rückdatierten Stempel zu versehen, damit diese noch als am Wahltag abgestempelt gelten – und damit als gültige Briefwahlstimmen.

Donald Trump lag im Bundesstaat Pennsylvania vor Auszählung der Briefwahlstimmen deutlich vor seinem Herausforderer Joe Biden, ehe sich die Mehrheitsverhältnisse in den darauffolgenden Tagen zugunsten Bidens umkehrten.

Project Veritas erhält keine Auskunft

Hopkins erklärte, er habe nicht beobachtet, wie verspätet eingelieferte Wahlbriefe mit rückdatierten Stempeln versehen worden wären, er habe nur die Verantwortlichen dabei belauscht, wie sie über dieses Thema gesprochen hätten:

Ich habe sie nicht dabei beobachtet, wie rückdatiert haben, ich habe sie über das Rückdatieren reden gehört. Sie sprachen darüber, wie sie am Tag zuvor, also am 4. November, alle bis auf eine Lieferung an Stimmzetteln als solche vom 3. abgestempelt hätten, bis auf eine, wo sie einen Fehler gemacht hätten und sie mit dem 4. abstempelten.“

Als Gesprächspartner des Kollegen will Hopkins den lokalen Postchef Weisenbach erkannt haben. Dieser weigerte sich, mit dem Project Veritas über die Vorwürfe zu sprechen.

Grund für sein Vorgehen, so Hopkins, sei „Hass auf Trump“ gewesen. Zum Eindruck, dass Weisenbach politisch tatsächlich einen solchen hegt und politisch der extremen Linken nahesteht, hat dieser durch seine eigenen Facebook-Beiträge beigetragen, in denen er hasserfüllte Beiträge gegen den Präsidenten auf Facebook teilte und sich schon 2016 für den Linksaußen Bernie Sanders als Kandidaten aussprach.

Chef der Wahlbehörde: „Es geht nur um 130 Stimmen“

Der Chef der Wahlbehörde im Erie County, Carl Anderson III., erklärte, die Anschuldigungen seien „nicht zuordenbar“. Die Schilderungen hätten „nichts zu tun mit der Arbeit und den Bemühungen der Wahlkommission von Erie County.“

Die Post in Erie unter Leitung von Robert Weisenbach sei „ansprechbar und hilfreich für uns“ gewesen. Er, so Anderson, gehe davon aus, dass es engmaschig überwacht werde, ob sich der Umgang mit den Briefwahlunterlagen im gesetzmäßigen Rahmen vollziehe. Man werde weiterhin seine Arbeit machen und sich nicht durch Zwischenrufe von außen ablenken lassen.

Gegenüber einer Lokalzeitung wies Anderson darauf hin, dass sich die geäußerten Bedenken auf lediglich 130 von 135.000 abgegebene Stimmen beziehe und das „kein Ergebnis verändert“.

Man werde allfällige zu Unrecht nicht berücksichtigte Stimmzettel berücksichtigen und verspätet eingegangene nicht. Alle potenziell strittigen befänden sich auf unterschiedlichen Stapeln. Mit allfälligen Beanstandungen des Wahlprozesses befasse sich das Pennsylvania Department of State, er selbst werde keine Kommentare dazu abgeben.

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Rechtsstreit über Gültigkeit nach dem Wahltag eingegangener Briefwahlstimmen

Am Freitag hatte der U.S. Supreme Court die Wahlbehörden in Pennsylvania angewiesen, Wahlunterlagen, die zwischen 3. November um 20 Uhr und 6. November um 17 Uhr eingeliefert wurden, von jenen zu trennen, die zuvor eingeliefert worden waren. Dies sei erforderlich als Vorsichtsmaßnahme in Anbetracht möglicher Wahlanfechtungen oder Prozesse.

Der Oberste Gerichtshof von Pennsylvania hatte zuvor entschieden, dass Briefstimmzettel, die bis zu drei Tage nach dem Wahltag einlangten, gezählt werden dürften, wenn sie bis zu diesem abgestempelt worden seien oder keinen klar erkennbaren Poststempel aufwiesen.

Hopkins, der einstweilen offenbar eine GoFundMe-Seite eröffnet hat, erklärt, die Post habe ihm mit Entlassung gedroht und er habe Angst um seine Familie. Er wäre aber jederzeit bereit, über seine Wahrnehmungen auch unter Eid auszusagen.

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