US-Wahl.Foto: Spencer Platt/Getty Images

Pennsylvania: Mathematiker spricht von bis zu 100.000 faulen Briefwahl-Stimmen

Von 22. November 2020 Aktualisiert: 23. November 2020 14:40
Auf Grundlage von Daten aus Kontrollanrufen hat Mathematiker Stephen Miller errechnet, dass bis zu 100.000 Briefwahl-Stimmen in Pennsylvania problembehaftet wären. So hätten in vielen Fällen andere Personen im Namen eingetragener Republikaner Stimmzettel angefordert.

Stephen Miller, ein Mathematik-Professor am Williams College in Williamstown, Massachusetts, hat in einer eidesstattlichen Erklärung dargelegt, dass bis zu 100.000 Stimmen zur Briefwahl in Pennsylvania im Verdacht stehen, auf ungesetzliche oder betrügerische Art und Weise generiert worden zu sein. Zu dieser Einschätzung gelangte Miller auf der Grundlage von ihm ausgewerteter Daten und Telefoninterviews.

Vorsprung von Biden in Pennsylvania beträgt knapp 81.000 Stimmen

Miller ist Mathematiker mit den Forschungsschwerpunkten analytische Zahlentheorie und Sabermetrics, einer Spezialdisziplin statistischer Analyse, wie sie häufig im Sport verwendet wird. Gegenüber der englischsprachigen Epoch Times erklärte er, dass es im Wesentlichen zwei potenzielle Einfallstore für Wahlbetrug in dem Rust-Belt-Staat gäbe, in dem bei einem Auszählungsgrad von 99 Prozent Joe Biden einen Vorsprung von knapp 81.000 Stimmen auf Amtsinhaber Donald Trump aufweist.

Zum einen sei es möglich, dass abgegebene Stimmen nicht gezählt worden wären, zum anderen könnten Briefwahlstimmen eine Rolle gespielt haben, die von jemand anderem abgegeben worden wären als dem jeweiligen registrierten Republikaner, der sie beantragt habe.

Miller hatte schon im Vorfeld Briefwahl als betrugsanfällig eingestuft

Dazu äußert sich Miller in der vom Portal „Just The News“ dokumentierten Erklärung wie folgt: „Ich schätze, dass die Anzahl der Briefstimmzettel, die von jemand anderem als dem registrierten Republikaner angefordert wurden, oder die zurückgesandt, aber nicht ausgezählt wurden, zwischen 89.397 und 98.801 liegt.“

Er sei sich „fast sicher“, so Miller, dass „die Zahl der Briefwahlunterlagen, die jemand anderes im Namen eines registrierten Republikaners angefordert hatte, zwischen 37.001 und 58.914 liegt“. Dazu kämen zwischen 38.910 und 56.483 von registrierten Republikanern angeforderte Stimmzettel, die ausgefüllt zurückgeschickt, aber nicht gezählt worden sind“.

Die offiziellen Daten des Staates Pennsylvania zeigten 165.412 Briefwahlunterlagen, die im Staat im Namen von registrierten Republikanern angefordert worden, aber mit Stand vom 16. November nicht ausgezählt worden wären.

Miller führt in seiner Erklärung unter anderem auf, wie viele Personen auf Anrufe des Teams, das die Befragung durchgeführt habe, reagiert hätten und wie diese sich zu der Frage äußerten, ob sie von angeforderten Unterlagen Gebrauch gemacht hätten. Der Mathematiker ist Berater des Weißen Hauses und hatte bereits im Juli gewarnt, dass die Briefwahl zu wenig an Kontrollmechanismus zulasse. Das Brennan Center for Justice widersprach dieser Einschätzung.

Chef der Bundeswahlkommission gegen voreilige Zertifizierung

Auch der Vorsitzende der Bundeswahlkommission, Trey Trainor, geht davon aus, dass Millers Einschätzungen zutreffend seien und dass dessen eidesstattliche Erklärung ein Indiz für möglichen Wahlbetrug sei:

„Diese von einem Zeugen mit Expertise beigebrachten Daten würden von fast jedem Gericht im Land als Beweismittel anerkannt, und stützen die Schlussfolgerung, dass es bei den diesjährigen Wahlen in einem bestimmten Umfang Wahlbetrug gegeben habe. Aus diesem Grund würde es Millionen legal von Wählern abgegebener Stimmen entwerten, würde man jetzt übereilt Resultate zertifizieren, obwohl es vielerorts Verdachtsmomente gibt.“

Miller, der Absolvent der Princeton-Universität und Fellow der Amerikanischen Mathematischen Gesellschaft ist, erklärt, er habe Daten zur Wahl in Pennsylvania analysiert, die der frühere Trump-Teammitarbeiter Matt Braynard gesammelt und ihm zur Verfügung gestellt hätte. So hätte dieser 2.684 Wählerinterviews über ein Call-Center geführt.

Homeland Security weist Spekulationen über unsichere Wahl zurück

Die als Secretary of State für Pennsylvania amtierende Kathy Boockvar hat auf eine Anfrage der Epoch Times nicht reagiert. Sie hatte jedoch zuvor schon erklärt, dass ihre Behörde keinerlei Beweise für Wahlbetrug oder massenhafte Unregelmäßigkeiten in Pennsylvania gefunden hätte.

In ähnlicher Weise äußerten sich ihre Amtskollegen in anderen Swing States wie Arizona. Georgia oder Michigan. Die Cybersicherheits-Abteilung des Ministeriums für Heimatschutz hatte bereits Anfang der Woche davon gesprochen, dass die Wahlen vom 3. November die „sichersten in der Geschichte der USA“ gewesen seien. Es habe sich keinerlei Hinweis erhärten lassen, wonach irgendein Wahlsystem Stimmen gelöscht oder verloren, Stimmen geändert oder in sonstiger Weise kompromittiert hätte.

Das Anwaltsteam von Donald Trump hingegen will im Besitz von ausreichend Beweisen für Wahlbetrug sein, um das Ergebnis der Wahl umzudrehen.

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