Warschau.Foto: iStock

Polnischer MdEP: Bürgerliche kritisieren Kulturmarxismus und Klimawahn – hinter vorgehaltener Hand

Von 26. November 2019 Aktualisiert: 26. November 2019 20:10
Wenn Westeuropas Medien und linke Politiker gegen Polen wettern, reihen sich Abgeordnete der CDU und anderer bürgerlicher Parteien gerne mit ein. Wenn die Mikrofone aus sind, klingen sie jedoch plötzlich völlig anders, schildert MdEP Zdzisław Krasnodębski.

Wie der staatliche polnische Auslandsradiosender „Polskie Radio“ berichtet, hat der polnische Europaparlamentarier der Regierungspartei PiS, Professor Zdzisław Krasnodębski, Westeuropa Arroganz und Selbstüberschätzung vorgeworfen. In einem Gespräch mit der Wochenzeitschrift „Do Rzeczy“ sagte der früher unter anderem in Kassel, Bremen, aber auch Oxford und Cambridge lehrende Soziologe, viele Länder Westeuropas würden die Auffassung vertreten, sie allein würden sich in der einzig sinnvollen Richtung entwickeln.

Sie legten eine entsprechende Erwartungshaltung dahingehend an den Tag, dass bald „Homo-Ehen“ europaweit zugelassen sein würden, Schwangerschaftsabbrüche ohnehin und was die Euthanasie anbelange, spreche man darüber zwar noch nicht völlig offen, aber dies sei, so Krasnodębski, wohl nur noch eine Frage der Zeit. Selbst bezüglich der Frage der Erhöhung des Rentenalters wolle man allen anderen Vorschriften machen.

„Sie werden erst positiv über uns schreiben, wenn die Kirchen leer sind“

Dass Polen in all diesen Fragen einen anderen Weg gehe, störe die westeuropäischen Eliten ungemein. Dementsprechend münde die Unzufriedenheit darüber, dass Polen aus ihrer Sicht nicht „modern“ genug wäre, in heftige Stimmungsmache vonseiten der Medien.

Die westeuropäische Presse würde, so der Professor, „erst dann Positives über Polen schreiben, wenn ein oppositioneller Politiker das Amt des Präsidenten übernimmt, wenn die Kirchen leer sind und ein Teil der konservativen Politiker in Gefängnissen sitzt“. Dann würde es heißen, dass in Polen „erneut die Demokratie aufblüht“. Man kenne das Muster aus der Ära Tusk.

Insgeheim gebe es aber gerade in den bürgerlichen Parteien viele Politiker, die ihre Hoffnungen auf Osteuropa setzten, weil sie selbst mit der Richtung nicht zufrieden wären, in die sich die EU bewegte. Hinter vorgehaltener Hand und in inoffiziellen Gesprächen kämen dann Äußerungen, die sie nie treffen würden, wüssten sie eine Kamera oder ein Mikrofon in der Nähe.

Deutsche Europaparlamentarier dürfen die Klimapolitik der EU öffentlich nicht kritisieren

Sogar Politiker der Europäischen Volkspartei, so Krasnodębski, würden zugeben, dass sie katholisch seien und dass sie damit einverstanden seien, dass die Eltern und nicht staatliche Institutionen die Kinder erziehen sollten. Diese Meinung äußerten sie aber sehr leise und vorsichtig.

Sogar ein hochrangiger EU-Beamter habe jüngst zugegeben, dass deutsche Europaparlamentarier die Klimapolitik der EU öffentlich nicht kritisieren dürfen, obwohl viele deutsche Unternehmer mit der Entwicklung nicht zufrieden seien, da diese ihre Konkurrenzfähigkeit beeinträchtigen könnte. Diese Politiker stünden unter einem enormen Druck. Daher, so Krasnodębski, würden sie darauf spekulieren, dass die osteuropäischen Staaten nicht mitziehen, sondern ihre Energiesicherheit und ihre Industrie vor den Gesellschaftsexperimenten der Ideologen abschirmen.

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