Demoliertes Bezirksgebäude in Portland.Foto: Polizeibüro Portland

Portland: Linksradikale Randalierer setzten Bezirksgebäude in Brand – zwei Festnahmen

Von 19. August 2020 Aktualisiert: 19. August 2020 16:40
Die Unruhen in der US-Metropole Portland setzen sich fort. Ein gewalttätiger Mob hat in der Nacht zu Mittwoch ein Bezirksgebäude in Brand gesteckt.

In der Metropole Portland, im US-Bundesstaat Oregon, ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Am Dienstag (18. August) setzten Randalierer ein Bezirksgebäude in Brand.

Der Mob versammelt sich seit dem 28. Mai fast jede Nacht und begeht Gewalttaten. Nun hatten es die Randalierer auf das Regierungsgebäude – das Multnomah County Building – in der Innenstadt von Portland abgesehen.

Zunächst haben die Randalierer Fenster mit Steinen eingeschlagen, die mit der Aufschrift „hierher zielen“ beschmiert waren. Danach setzten sie das Gebäude in Brand. Das belegen Videoaufnahmen und Fotos.

Mob mit Antifa verbunden

Das Polizeibüro von Portland gab in einer Erklärung nach dem Vorfall bekannt: Mitglieder der Gruppe hätten nach 21.00 Uhr (Ortszeit) damit begonnen, das Gebäude mit Graffiti zu beschmieren. Danach hätten sie mehrere Müllcontainer in der Nähe des Gebäudes in Brand gesteckt. Die brennenden Müllcontainer seien anschließend um das Gebäude herum aufgeteilt und mit Brandbeschleuniger bespritzt worden.

Das Feuer war groß genug, um den Feueralarm im Gebäude und die Sprinkleranlage auszulösen.

Als das Feuer brannte, begann die Menge zu skandieren: „Was habt ihr gesehen? Ich habe die *** [Schimpfwort] nicht gesehen!“

Die PNW-Jugendbefreiungsfront, die einen Teil der Unruhen in der Stadt organisiert hat, nannte das Feuer „einen schönen Anblick“. Die Vereinigung ist mit der linksextremen Antifa verbunden. „Heute das Multnomah-Gebäude, morgen die amerikanische Plantage„, schrieben die Linksradikalen in den sozialen Medien.

Als die Brände gelegt wurden, blockierte die Menge den Verkehr mit Begleitfahrzeugen – was bereits zu einer üblichen Taktik geworden ist.

Zwei Verhaftungen

Nach dem Vorfall begannen Polizeibeamte damit die Menge zu zerstreuen. Zwei Personen wurden verhaftet.

Ein 23-Jähriger muss sich unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf einen Beamten und Belästigung eines Beamten verantworten. Ein 40-Jähriger wird wegen versuchtem kriminellen Handeln und rücksichtsloser Gefährdung zur Verantwortung gezogen.

In einer Erklärung am Mittwochmorgen (Ortszeit) sagte die Vorsitzende des Bezirks Multnomah County, Deborah Kafoury: Das in Brand gesteckte Gebäude diene als Hauptquartier für den größten Anbieter von Sicherheitsnetzen im Bundesstaat. „Dies ist das Herz unseres Bezirks. Die Menschen unserer Gemeinde kommen hierher, um zu heiraten, ihre Pässe anzufordern und ihre kulturellen Traditionen und ihre Vielfalt zu feiern“, sagte sie.

Kafoury verurteilte die Randalierer aber nicht, sondern stellte stattdessen fest: „Ich erkenne an, dass es in unserer Welt schwerwiegende Ungerechtigkeiten gibt und dass es in unserem Bundesstaat eine gewalttätige und tragische Geschichte der Unterdrückung gibt. Ich setze mich für einen Wandel ein.“

Sheriff Mike Reese sagte hingegen: „Die unprovozierten kriminellen Handlungen sind verwerflich“. Er fügte hinzu: „Es ist einfach Gewalt und dient keinem legitimen Zweck. Sie trägt nicht zur Lösung der Probleme bei, mit denen unsere Gemeinschaft konfrontiert ist“.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: Portland Rioters Set Fire to County Building, 2 Arrested (deutsche Bearbeitung so)


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Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

„Widerstand gegen Faschismus“ ist eigentlich eine linksradikale Gruppe, die vom Präsidenten der Revolutionären Kommunistischen Partei der USA gegründet wurde. Sie steckte hinter vielen großen Protestveranstaltungen, die darauf abzielten, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen 2016 zu kippen.

Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren. Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen, wie sie im Kongressbericht von 1956 formuliert wurde:

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