Syrien-Gespräche: Außenministertreffen zwischen Russland, USA, Türkei, Saudi-Arabien, Katar

Am Samstag finden Gespräche der Außenminister von Russland, den USA, Türkei, Saudi-Arabien und Katar statt, um im Syrien-Konflikt zu einer Lösung zu kommen. Die russische Armee hat den bewaffneten Rebellen versprochen: "Wir sind bereit, einen sicheren Rückzug der bewaffneten Rebellen und einen freien Zugang für Zivilisten von und nach Ost-Aleppo sicherzustellen" - wenn diese sich ergeben. Humanitäre Hilfsleistungen werden ermöglicht.
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Die Situation in Aleppo ist unübersichtlich.Foto:  Sana/dpa
Epoch Times13. Oktober 2016

Die russische Armee hat den bewaffneten Rebellen im Osten der syrischen Metropole Aleppo einen sicheren Rückzug aus der Stadt versprochen, sollten sie sich ergeben.

„Wir sind bereit, einen sicheren Rückzug der bewaffneten Rebellen und einen freien Zugang für Zivilisten von und nach Ost-Aleppo sicherzustellen“, sagte der russische General Sergej Rudskoj am Donnerstag vor Journalisten in Moskau. Auch humanitäre Hilfslieferungen würden ermöglicht.

Russland sei außerdem bereit, „alle Initiativen und Vorschläge“ anzuhören, um einen sicheren Rückzug der bewaffneten Aufständischen tatsächlich zu ermöglichen, fügte Rudskoj bei der im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz hinzu.

Am Samstag finden Gespräche mit den USA statt – mit der Türkei, Saudi-Arabien und Katar

Am Samstag stehen in Lausanne wieder direkte Gespräche zwischen Moskau und Washington zum Syrien-Konflikt an. An dem Treffen nehmen neben US-Außenminister John Kerry und seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow auch die Außenminister der Türkei, Saudi-Arabiens und Katars teil.

Russland wies unterdessen Vorwürfe zurück, in Aleppo willkürlich auch zivile Ziele zu beschießen – das war Moskau und Syrien in den vergangenen Tagen vorgeworfen worden.

Russische Kampfflugzeuge führten lediglich „einzelne Luftangriffe auf zuvor bestätigte Ziele außerhalb der Stadt Aleppo und außerhalb von Wohnbezirken aus“, sagte Rudskoj. Es sei „schade“, dass die von den USA angeführte Militärkoalition nicht ebenso aktiv in Syrien und im Irak gegen „Terroristen“ kämpfe. (afp)



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