Satellitentelefonat aus MH370: Neue Erkenntnisse? Drehte das Flugzeug wirklich früher ab oder ist MH370 gar nicht abgestürzt?

Epoch Times29. August 2014 Aktualisiert: 29. August 2014 9:20

Am 8. März verschwand der Malaysia Airlines Flug MH370 mit samt Passagieren auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Seitdem läuft die Suche nach der Boing 777 auf Hochtouren. 

Wie die Passagiermaschine ohne Spuren zu hinterlassen einfach verschwinden konnte, ist unklar. 

Die malaysischen Beamten sagen, dass die genaue Flugroute nicht bekannt wäre. Da dieses Gebiet im südlichen indischen Ozean nahe dem amerikanischen Militärstützpunkt, dem Atoll Diego Garcia, durch Militärradar- und Satellitenüberwachung streng kontrolliert wird, sind dies Behauptungen schwer nachvollziehbar. 

Nun wurde von einigen Medien berichtet, dass die Ermittler eine "neue Spur" hätten. Durch ein Satellitentelefonat, das erst jetzt, fünf Monate nach dem Verschwinden der Maschine, ausgewertet wurde, wäre ersichtlich geworden, dass die Boing schon früher nach Süden abdrehte als bisher angenommen und dass bislang an falscher Stelle gesucht wurde.

Das Satellitentelefonat wurde angeblich vom Bodenpersonal von Malaysia Airlines in den Stunden nach dem Verschwinden des Flugzeugs getätigt und nun ausgewertet. Die Analysedaten sollen jetzt neue Erkenntnisse zur Position des Flugzeugs liefern, dies teilte der australische Vize-Ministerpräsident Warren Truss mit.

Genauere Nachforschungen hätten es "möglich gemacht, dieses Telefonat zu identifizieren oder nachzuverfolgen, und dazu beigetragen, das Flugzeug und seine Flugrichtung zu orten", sagte Truss, berichtet n-tv.

Truss sagte auch, dass sich das Suchgebiet wegen der neuen Analysedaten nicht wesentlich verändert hätte. "Aber einige der jetzt verfügbaren Informationen legen nahe, dass Gebiete ein bisschen weiter südlich des bisherigen Suchgebiets von besonderem Interesse sein könnten", so Truss.

Die Suche nach MH370 ist bislang die größte Suchaktion in der Geschichte der Luftfahrt und hat bereits Millionen verschlungen. Es wurde bislang jedoch nichts gefunden – nicht die geringste Spur von MH370. 

Nach australischen Angaben wurden bis Ende Juli 29.000 Quadratkilometer abgesucht. 

Jetzt bereiten sich erneut Mannschaften vor um die Suche zu erweitern. Es heißt, dass Suchtrupps inzwischen mehr als 87.000 Quadratkilometer Meeresboden im Indischen Ozean kartografiert hätten, um die geplante Unterwassersuche vorzubereiten. Die Aktion wird vermutlich mehr als 52 Millionen australische Dollar, umgerechnet rund 37 Millionen Euro, kosten, berichtet n-tv.

Ist die Boeing überhaupt abgestürzt?

Der ehemalige malaysische Premierminister, Mahathir Mohamad, wirft der CIA vor etwas über das Verschwinden des Flugzeugs zu wissen. Dr. Mahathir sagte, dass jemand etwas verbergen würde. "Wenn das GPS-System des Flugzeuges versagt hätte, wüssten Boeing oder die Agenturen der US-Regierung den Grund dafür," so Mahathir.

Auf seinem Blog vermutet der 88-jährige, dass der Jet entführt und mittels Fernsteuerung zu einem unbekannten Ort navigiert wurde.  

Er sagt: "Es ist klar, dass Boeing und bestimmte Agenturen die Fähigkeit haben, die Kontrolle über Verkehrsflugzeuge übernehmen zu können und Flug MH370 ist eines dieser Flugzeuge."

Er fügte hinzu: "Jemand verbirgt etwas. Es ist nicht fair, dass MAS und Malaysia die Schuld auf sich nehmen sollen."

Dr. Mahathir war von 1981 bis 2003 als Premierminister in Malaysia tätig. Er argumentierte, dass die Suche nach dem vermissten Flugzeug "fruchtlos" bleiben würde, wenn seine Markierungen deaktiviert wurden.

Er sagte: "Es ist eine Verschwendung von Zeit und Geld, um nach Schmutz- oder einem Ölteppich zu suchen. Auch der Versuch die "Pings" von der Black Box zu orten ist sinnlos. Das ist höchstwahrscheinlich kein gewöhnlicher Absturz, dem der Brennstoff ausgegangen ist."

"Das Flugzeug ist irgendwo, wahrscheinlich ohne MAS Markierungen. Boeing sollte der Öffentlichkeit das so genannte Anti-Terror-Auto-Landesystem erklären. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Piloten eine weiche Landung auf rauer See durchführten und das Flugzeug danach ruhig im Meer versank." (so)

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