Eine der Todesstrafen in Saudi-Arabien ist erhängenFoto: YASSER AL-ZAYYAT/Getty Images

Saudi-Arabien rechtfertigt Massenhinrichtung: „Prozesse waren fair“

Epoch Times5. Januar 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 3:51
Die Massenexekution in Saudi-Arabien führte zu schweren Spannungen in der Golf-Region. Auch der Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich besorgt über das Vorgehen der Saudis. In einer Erklärung rechtfertigt das Königreich nun die Tötungen.

Saudi-Arabien hat am Wochenende 47 Menschen wegen Terrorismus-Vorwürfen töten lassen: In dem saudischen Königreich stehen Hinrichtungen an der Tagesordnung. Doch nach dieser Massentötung kam es zu heftigen Protesten. Vor allem die Exekution des prominenten schiitischen Geistlichen und Kritiker des Königshauses, Nimr al-Nimr führte zu Demonstrationen. Durch die Massenhinrichtung entstanden schwere Spannungen in der Golf-Region.

Jetzt rechtfertigen die Saudis die Tötungen mit dem Argument, dass die Angeklagten "faire und gerechte Verfahren" ohne Berücksichtigung ihrer religiösen Zugehörigkeit gehabt hätten. So heißt es am Montag in einer Erklärung der saudiarabischen Vertretung bei den Vereinten Nationen (UN), berichte die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach beruhten die gefällten Urteile auf den Gesetze des Landes und "das kriminelle und illegale Handeln" der Betroffenen. Das Königreich bedauere zutiefst, dass Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon sich besorgt über die Vorwürfe gegen die Delinquenten und die Prozesse geäußert habe. (so) 

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