20 Quadratkilometer ist die klimatisierte Zeltstadt im im Tal Mina bei Mekka groß.Foto: YouTube Screenshot

Saudi-Arabiens Zeltstadt könnte 3 Mio. Flüchtlinge aufnehmen

Epoch Times11. September 2015 Aktualisiert: 11. September 2015 19:04

Die wohlhabendsten Nationen der arabischen Welt nahe Syrien nehmen keinen einzigen Flüchtling auf. Aber wie steht es um ihre Kapazitäten?

Seit einigen Wochen ist Europa im Ausnahmezustand. Seit dem zweiten Weltkrieg sind keine annähernd so großen Menschenmassen durch Europa gewandert. Viele westliche Regierungen stehen deswegen unter Druck. Es wird ihnen Vorgeworfen nicht genügend zu unternehmen.

Gleichzeitig stehen riesige Kapazitäten in der arabischen Welt frei. 

Da wäre zum Beispiel Mina, ein Tal östlich der Stadt Mekka. Die Region gehört zum Wallfahrtsort und ist in der Lage 3 Millionen Menschen in einem riesigen klimatisierten Zeltlager aufzunehmen.

Auf einer Fläche von 20 Quadratkilometern wurde in den 90er Jahren eine Zeltstadt errichtet und ausgebaut. 

Die Zelte sind 8 mal 8 Meter groß und es gibt Küchen und Bäder. Seit 1997 sind die Zelte sogar feuerfest.

Wie die Webseite Amusing Planet berichtet ist „Mina für den Rest des Jahres ziemlich leer.“ Nur 5 Tage lang werden die Zelte während der Hadsch (Pilgerfahrt) jährlich genutzt. 

Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien ist es für Syrer sogar schwieriger geworden, nach Saudi Arabien und in die anderen Golfstaaten einzureisen, berichten die Deutschen Wirtschafts- Nachrichten.

In den arabischen Monarchien werden den syrischen Staatsbürgern in Zukunft auch keine bestehenden Aufenthaltsgenehmigungen mehr verlängert werden.

Lesen Sie auch: Keine Flüchtlinge für Saudi Arabien stattdessen 200 Moscheen in Deutschland



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion