SymbolfotoFoto: THOMAS SAMSON/AFP/Getty Images

Schweden: Wehrlose Rollstuhlfahrerin stundenlang in Asylheim vergewaltigt

Von 12. Oktober 2016 Aktualisiert: 12. Oktober 2016 20:35
Auf Gotland wurde eine 30-jährige Schwedin Opfer einer Gruppenvergewaltigung durch sechs Asylbewerber. Laut Medienberichten sei der Hintergrund der Täter von der Polizei vertuscht worden. Die Verdächtigen seien zudem von der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt worden. Später kam es wegen der Tat zu Protesten der Bevölkerung im sonst ruhigen schwedischen Inselort Visby auf Gotland.

Eine Frau aus Visby auf Gotland war mit einem Asylbewerber zusammen ausgegangen, berichtet das schwedische Medium „Expressen“. Später hatten sie sich ein Taxi geteilt. Als die 30-Jährige dringend auf Toilette musste, schlug ihr Begleiter vor, das WC seiner Flüchtlingsunterkunft zu benutzen.

Dort seien sechs Männer über die Gehbehinderte hergefallen, berichtet das Opfer. Diese habe sich nicht wehren können, so der Anwalt des Opfers gegenüber Medien. Sie sei wie gelähmt gewesen, nachdem sie vom Rollstuhl gezogen wurde, erklärte ihr Rechtsanwalt, laut „Expressen“. Sie sei gelähmt gewesen vor Angst und habe nicht gewagt, sich zu wehren. Sie habe Angst um ihr Leben gehabt. Erst Stunden später sei es der Frau gelungen zu fliehen und die Polizei zu alarmieren.

Es kam zur Verhaftung von sechs Verdächtigen, doch kurz danach entließ der Staatsanwalt alle Verdächtigen wieder.

“Es ist nicht nachgewiesen, dass alle Sex mit ihr hatten. Ein Mann behauptet, sie hätten freiwillig Sex gehabt. Es könnte sein, dass die anderen Männer nur zugesehen haben. Sie bestreiten die Tat. Außerdem hätte sie sich kämpfend wehren müssen”, so die Begründung des Staatsanwalts für die Entlassung der Verdächtigen laut „Expressen“.

Der Anwalt des Opfers habe empört reagierte. Man könne von einer Frau im Rollstuhl nicht verlangen, sich “kämpfend zu wehren”. Die Frau habe sich die Verletzungen ärztlich sichern lassen. Auch die Polizei habe Spuren gesichert.

Unterdessen sei es zu einer Veröffentlichung von Bildern der Verdächtigen durch eine Bewegung namens “Damned New Sweden” gekommen, so “rapefugees.net”. Sie sollen von einer Überwachungskamera gefilmt worden sein.

Zudem sei auf YouTube ein Video kursiert mit der Adresse des Flüchtlingsheims über den Vorfall. Daraufhin habe sich eine Menschenmenge vor dem betreffenden Flüchtlingsheim eingefunden. Es sollen 60 Polizeibeamte eingesetzt worden sein, um den Protest aufzulösen.


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