Der Strand von Mallorca (Symbolbild)Foto: Sascha Baumann/Getty Images

Sommer, Sonne, Strand & Terroristen – IS plant Angriffe auf Europas Urlaubsregionen

Epoch Times19. April 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:08
Schlechte Neuigkeiten kommen vom italienischen Geheimdienst, der unter anderem auch seine deutschen Kollegen mit einem Bericht warnte, dass die Terroristen des IS in diesem Sommer Angriffe auf Strände europäischer Urlaubsregionen planen. Betroffen seien hauptsächlich die Strände von Spanien, Italien und Südfrankreich.

Die Attentäter könnten dem Bericht nach als fliegende Händler auftreten und Urlauber mit automatischen Waffen oder Sprengsätzen angreifen.

Die italienischen Quellen hätten ihre Informationen aus Afrika erhalten und benannten konkrete Länder – darunter die Küstenregionen von Spanien, Italien und Südfrankreich.

Die Boko-Haram-Sekte

Wie die "Bild" berichtete, sollen mögliche Attentäter aus dem Senegal stammen und Unterstützer der Terrorgruppe Boko Haram aus dem Norden Nigerias sein. Die islamistische Sekte der Boko Haram kämpft für die Einführung der Sharia und für ein Verbot westlicher Bildung. Der größte Teil ihrer Mitglieder kommt aus dem Sudan und aus dem Tschad.

Im März 2015 soll sich Boko Haram formell dem Islamischen Staat angeschlossen haben.

https://youtube.com/watch?v=hb-ArrPSuEI

Sommer 2015: Angriffe auf Touristen am Strand

Nach dem Massaker im tunesischen Sousse im Juni 2015 legen Urlauber Blumen am Strand abNach dem Massaker im tunesischen Sousse im Juni 2015 legen Urlauber Blumen am Strand abFoto: Jeff J Mitchell/Getty Image

Die neuen Terrorpläne erinnern laut N24 an das Massaker an der tunesischen Mittelmeerküste im Sommer 2015, zu dem sich später der IS bekannte. Ein Attentäter schoss mit einem Sturmgewehr auf Touristen.

Der Mann, ein tunesischer Student (24), näherte sich in einem Boot dem Strand und zog ein Sturmgewehr aus einem zusammengefalteten Sonnenschirm und schoss um sich. Anschließend ging er zum Hotel und warf Handgranaten. Angestellte des Bellevue-Hotels bildeten eine Menschenkette, um den Attentäter von den Touristen fernzuhalten. 

38 europäische Urlauber starben bei dem Angriff, bevor Sicherheitskräfte den Terrorist nach 35 Minuten töten konnten.

Der Grund, sich diesmal offenbar auf europäische Strände zu begrenzen, könnte darin liegen, die Urlaubsregionen und damit etwaige Unterstützung in der Bevölkerung der muslimischen Länder nicht zu gefährden. Bei dem Massaker im tunesischen Sousse im Sommer 2015 reagierte die Regierung mit umfangreichen Schließungen von Moscheen im ganzen Land. (sm)

https://youtube.com/watch?v=5SBCPK_DeFw

Siehe auch: 

Terror-Alarm auf Mallorca: Marokkanischer IS-Unterstützer (26) verhaftet (Video)

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