Soros fürchtet um seine liberal-globalistische Weltordnung – Trumps „Revolution der Weltpolitik“ entwickelt sich zum Erfolg

Epoch Times24. Juni 2018 Aktualisiert: 27. Juni 2018 14:48
George Soros, Ex-Präsident Barack Obama und ihre Unterstützer, hätten sich gewiss einen andere Präsidenten als Donald Trump für die USA gewünscht.

US-Präsident Donald Trump gefährdet die politische Weltordnung, beklagt der ungarnstämmige US-Milliardär George Soros. „Alles, was hätte falsch gehen können, ist falsch gegangen“, sagt der Investor gegenüber der „Washington Post“ mit Blick auf Trump.

George Soros ist ein umstrittener Mann. Von seinen Unterstützern wird er als Philanthrop betitelt und hoch gelobt. Doch Soros, der mit Wetten auf niedergehende Volkswirtschaften Milliarden verdiente, hat mit seinem Geld zahllose Farb-Revolutionen in aller Welt finanziert.

Im Interview mit der „Washington Post“ sagte Soros nun: Er habe Trumps kometenhaften Aufstieg nicht kommen sehen. Der Börsenspekulant befürchtet, dass „Trump bereit ist, die Welt zu zerstören“. Deshalb werde er seine Anstrengungen und Aktivitäten verdoppeln, die gegen alles angehen, wofür der US-Präsident steht.

Soros steht für eine liberale-globalistische Weltordnung. In seinem Heimatland Ungarn wird ihm vorgeworfen, die Migrantenkrise in Europa zu unterstützen und die illegale Migration zu fördern. Die Vorwürfe sind nicht aus der Luft gegriffen. Mit seiner Open Society Foundation unterstützt Soros tatsächlich viele Projekte und Nichtregierungsorganisationen, die die unkontrollierte Zuwanderung in die EU tatkräftig durchsetzen.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Soros ein scharfer Gegner des US-Präsidenten ist. Eigenhändig bringt Trump die liberale-globalistische Weltordnung, die Soros über Jahrzehnte aufgebaut hatte, zum Einsturz.

„Das alte Paradigma von der Bedeutung transatlantischer Beziehungen? Hinfort gespült in einer simplen Welle von Tweets. In der amerikanischen Gesellschaft halten christliche Moralvorstellungen und Werte wieder Einzug – Ideen, die für den atheistischen Milliardär ein absolutes Gräuel darstellen,“ kommentiert dazu das US-Portal „Zerohedge“.

Tatsächlich zerstört Trump die Welt, aber nur in einem ideologischen Sinn – und auch nur die Welt die sich Soros und seine Anhänger wünschen. Trump ebnet den Weg zu einer Welt, die völlig anders ist als die, die er bei seinem Amtsantritt von Barack Obama übernommen hatte.

Trumps Vorgänger arbeitete daran, dass die Vereinten Nationen in zentralen Themen das Sagen haben und die USA und andere Länder vor der UN-Autorität kuschen sollten. Dazu zählt beispielsweise der „Klimaschutz“.

Unter Obama wurde ein neuer Multilateralismus eingeläutet, der die Außenbeziehungen stärker in Richtung einer „Welt-Regierung“ verlagert hätte – einer „Welt-Regierung“ allerdings, die stark unter indirektem Einfluss Amerikas gestanden hätte. Die Agenda von Obama und Soros war die selbe.

Diese Agenda beinhaltet auch, dass Kritiker als „rassistische, faschistische Anhänger von der Lehre der Überlegenheit der weißen Rasse“ anprangert werden. Jeder, der sich eine andere Zukunft für sein Land vorstellt und dies ausspricht, findet sich zwangsläufig in der Schublade der „Rassisten“ wieder. Meinungsdiktatur a la Linksextremisten. Doch dann kam Trump. Und er ist entschlossen, der Agenda von Soros und Obama ein Ende zu bereiten.

Wie es „Zerohedge” beschreibt, ist „Trumps Welt ist eine Welt des uneingeschränkten amerikanischen Unilateralismus. Er will von vorne führen, während er sich gleichzeitig unverfroren für eine Rückkehr zur Monopolarität stark macht. Dadurch sollen die – und daran glaubt Trump ganz fest – vielen Fehler korrigiert werden, die Obama, Soros und alle anderen vor ihm vorsätzlich begingen, als sie durch nachteilige Handelsabkommen und zahlreiche andere ungerechte Verpflichtungen Amerikas Macht beschnitten.“

Diese globale Neuausrichtung kann als „Revolution in der Weltpolitik“ beschrieben werden. Denn es herrscht eine neue Denkweise, die Amerikas Politik von nun an beherrschen wird. (so)

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

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