Steve Bannon: „Wir haben mit Joe Biden ein riesiges Problem der Nationalen Sicherheit“

Epoch Times23. Oktober 2020 Aktualisiert: 25. Oktober 2020 9:43
US Präsident Donald Trump fordert Justizminister William Barr auf, den "Laptop aus der Hölle" mit E-Mails von Hunter Biden zu untersuchen. Er will, dass die Informationen noch vor der Wahl rauskommen. Offenbar machten der Sohn von Joe Biden und Hillary Clinton China strategisch wichtige US-Technologien zugänglich.

„Wir müssen den Generalstaatsanwalt (William Barr) zum Handeln bringen. Er muss handeln, und er muss schnell handeln“, sagte Trump in einem Exklusivinterview mit „Fox & Friends“ am Dienstag und bezog sich dabei auf den Bericht der New York Post über Hunter Bidens Geschäfte in der Ukraine und in China.

„Das ist der Laptop aus der Hölle“, sagte Trump. „Selbst wenn er (Joe Biden) nicht all dieses Geld bekommen hat, kann man nicht nach China gehen und den Sohn mit 1,5 Milliarden Dollar rumlaufen lassen. … Man kann nicht mit 83.000 Dollar im Monat in die Ukraine gehen, … Man kann nicht 3,5 Millionen Dollar von der Frau des Oberbürgermeisters von Moskau kassieren.“

Trump sagte auf Hunter Biden gerichtet:

Du hattest keinen Job, bevor dein Vater Vizepräsident war….Du kannst nicht einfach mit deinem Vater umherziehen und bei jedem Stopp 1 Milliarde Dollar abkassieren.“

Dann forderte Trump, Barr solle sich um die Angelegenheit kümmern.“Er muss jemanden ernennen“, sagte der Präsident weiter. „Das ist eine große Korruption, und das muss vor der Wahl an die Öffentlichkeit.“

Der Vizepräsident hat Schmiergeld bekommen, und jeder weiß es, und zwar schon seit langer Zeit“, sagte Trump am Dienstag im Fox News Interview.

Das Biden Wahlteam reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme von The Epoch Times.

Steve Bannon: ein massives Staatssicherheitsproblem mit Joe Biden

Die E-Mails auf Hunter Bidens mutmaßlichem Laptop zeigen „ein massives nationale Sicherheitsproblem mit Joe Biden und den Leute um ihn“, sagte Steve Bannon in einem Interview mit dem australischen TV-Sender Sky News. Der ehemalige White House Chefstratege ist involviert in die Überprüfung der Daten auf der Festplatte.

„Joe Biden hat diesbezüglich jahrelang gelogen, und die Informationen, die von dieser Festplatte stammen, sind ziemlich verblüffend“, sagte Bannon zu Sky News, „Joe Biden wies die Vorwürfe zurück, in seiner Familie gebe es finanzielle Beziehungen zu China und der chinesischen kommunistischen Partei.“

„Wir haben ein riesiges nationales Sicherheitsproblem mit Joe Biden und den Menschen um ihn herum. Ich glaube nicht, dass Joe Biden heute einer Sicherheitsüberprüfung standhalten könnte, deshalb weiß ich nicht, wie er in 16 Tagen als Oberbefehlshaber der Vereinigten Staaten kandidieren will.“

Li Muyang, News-Analyst der chinesischen Epoch Times, sagte in seiner Sendung „News Focus“, falls Joe Biden wirklich Schmiergeld von Hunters China-Geschäft kassiert hat, könnte das als Hochverrat gewertet werden. Dann müsste er „mit einer Gefängniszeit von 5 Jahren bis zu lebenslang rechnen“.

Das FBI und das Justizministerium haben laut mehreren Mainstream-Medien inzwischen erklärt, dass es sich bei der Information auf dem Laptop nicht um russische Desinformation handelt. Das FBI bestätigte, dass es im Besitz des Laptops von Hunter Biden sein.

Biden gründet chinesischen Aktienfonds

Woher stammt die Behauptung von Trump, dass Hunter Biden mit 1,5 Milliarden US-Dollar in China herumläuft?

Die Verstrickungen zwischen den Bidens und der Kommunistischen Partei Chinas wurden in dem Buch „Secret Empires“ des US-amerikanischen Autors Peter Schweizer aufgearbeitet. Schweizer schrieb in dem 2018 erschienenen Buch, dass Hunter Bidens Hedgefonds einen 1,5 Milliarden Dollar schweren Vertrag mit einer Tochtergesellschaft der staatlichen Bank „Bank of China“ abgeschlossen hatte.

Schweizer’s Angaben bezogen sich auf einen Artikel des „Wall Street Journal“ vom Juli 2014. In dem hieß es unter Berufung auf einen Sprecher der „Bank of China“: Das BHR-Konsortium sammle 1,5 Milliarden Dollar für Investitionen außerhalb Chinas ein.

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Joe Biden war in seinem früheren Amt als US-Vizepräsident im Jahr 2013 von seinem Sohn Hunter bei einer China-Reise begleitet worden. Hunter Biden war damals damit beschäftigt, den chinesischen Aktienfonds BHR Partners zu gründen.

Am Rande des offiziellen Besuchs seines Vaters traf sich Hunter Biden mit einem chinesischen Banker der „Bank of China“. Der Fonds wurde zehn Tage nach dem Besuch der Bidens in China offiziell gegründet. Bei diesem Treffen soll, laut Schweizer, der 1,5 Milliarden-Deal abgeschlossen worden sein.

Ein Sprecher von Hunter Biden betonte im Gespräch mit NBC News, dass er erst Jahre nach der China-Reise selbst in den Aktienfonds investiert habe. Erst 2017 – nach dem Ausscheiden seines Vaters aus dem Amt des Vizepräsidenten – habe Hunter Biden Anteile in Höhe von 420.000 Dollar erworben. Bis dahin war Hunter Biden Vorstandsmitglied ohne eigenen Anteil.

China übernimmt Henniges Automotives

Nach der Investition aus China in Hunter Bidens Fonds hat BHR 49 Prozent des ehemaligen US-Unternehmens Henniges Automotive erworben. Die restlichen 51 Prozent erwarb Aviation Industry Corporation of China (AVIC). AVIC ist ein staatlicher chinesischer Rüstungs- und Flugzeugkonzern mit Sitz in Peking.

Damit hatte Hunter Biden es dem chinesischen Regime ermöglicht Henniges Automotives komplett zu übernehmen, betonte Schweizer. Henniges Automotives stellt unter anderem Präzisionsteile für das amerikanische Militär her.

Die Übernahme dieses für das US-Militär wichtige Unternehmen musste von der Foreign Investment Cooperation gebilligt werden. Die Entscheidungen dieser Institution der US-Regierung wurden damals unter der damals verantwortlichen Hillary Clinton getroffen. Der Deal wurde 2015 schließlich abgeschlossen. Henniges nannte die Transaktion „eine der größten Übernahmen eines US-amerikanischen Automobilherstellers in der Geschichte der chinesischen Gesellschaft.“

Schweizer sagte dazu in einem Interview mit „Breitbart“: „Die BHR kaufte Unternehmen, die im amerikanischen Hightech-Sektor tätig waren und Unternehmen, die Dual-Use-Technologien [sowohl mit zivilen als auch mit militärischen Anwendungen] herstellen. Henniges produziert präzise abgestimmte Anti-Vibrations-Technologien.“

Für den Bestsellerautor war es unverständlich, wie es China – dem größten Rivalen der USA – über einen Fonds des Sohnes des Vizepräsidenten ermöglicht wurde einen solchen Einfluss in den USA auszuüben.

Republikaner fordern auch Barr auf 

Bereits am 19. Oktober schickten die Republikaner des Repräsentantenhauses einen Brief in dieser Sache an Generalstaatsanwalt William Barr. Sie fordern ihn auf, einen Sonderberater zu ernennen, der die Informationen auf Hunter Bidens mutmaßlichem Laptop untersucht.

„Die Enthüllungen werfen ernsthafte Fragen über die mutmaßliche Beteiligung des ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden an den Geschäften seines Sohnes auf. Insbesondere, ob der ehemalige Vizepräsident (1) während seiner Amtszeit in der Obama-Regierung ausländische Gelder kassiert hat und (2) inwiefern der ehemalige Vizepräsident Biden seinem Sohn erlaubte, bei ausländischen Unternehmen mit Zugang zu seinem Vater werben“, hieß es in dem Schreiben. Elf Kongress-Republikaner unterzeichneten den Brief.

Die republikanischen Abgeordneten bezogen sich in ihrem Schreiben auf Berichte der „New York Post“, in denen angebliche E-Mails von Hunter Biden zitiert wurden. Der Trump-Anwalt Rudy Giuliani besaß eine Kopie der Festplatte des Laptops, die er der Zeitung zur Verfügung stellte.

Dem Brief des Gesetzgebers zufolge wollen sie, dass Barr „unverzüglich einen unabhängigen“ Sonderberater zur Untersuchung der angeblichen E-Mail-Enthüllungen ernennt, und sie wollen bis zum 23. Oktober eine Antwort auf die Anfrage. (yz)

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