Ein Mann mit einer Flagge des Sudan.Foto: ASHRAF SHAZLY/AFP/Getty Images

Sudanesische Rebellengruppen unterzeichnen Friedensvertrag mit Übergangsregierung

Epoch Times31. August 2020 Aktualisiert: 31. August 2020 11:43

Nach siebzehn Jahren Konflikt wollen am Montag vier Rebellengruppen im Sudan einen Friedensvertrag mit der Regierung unterzeichnen. Der Unterzeichnung in der Hauptstadt des Südsudans, Juba, wollen Sudans Übergangsregierungschef Abdallah Hamdok sowie Südsudans Staatschef Salva Kiir beiwohnen. Der Vertrag soll unter anderem Frieden für die Region Darfur bringen, in der seit 2003 laut UN-Angaben 300.000 Menschen getötet und 2,5 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen wurden.

Die Friedensverhandlungen kamen zum Abschluss, nachdem der sudanesische autokratische Präsident Omar al-Baschir im vergangenen Jahr nach Massenprotesten vom Militär abgesetzt worden war. Während die vier Mitgliedsgruppen der Revolutionären Sudanesischen Front (SRF) dem Vertrag zustimmten, haben sich zwei weitere Rebellengruppen dem Friedensprozess verweigert. (afp/sua)



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