Afrikanische Soldaten schieben Wache an der nigerianischen Grenze. Im Mai 2015 lieferten sich afrikanische Soldaten und Boko Haram heftige Kämpfe. In der Region Diffa wurde sogar der Notstand ausgerufen.Foto: ISSOUF SANOGO/AFP/Getty Images

Terrormiliz Boko Haram missbraucht Kinder und Behinderte für Selbstmordattentate

Epoch Times29. Juli 2015 Aktualisiert: 29. Juli 2015 20:14
Die Unmenschlichkeit radikal-islamistischer Gruppen in Afrika zeigt sich unter anderem dadurch, dass sie Kinder und geistig behinderte Menschen dazu anstiftet Selbstmordanschläge durchzuführen.

Die radikal-islamistische Gruppe Boko Haram weitet ihre Aktivitäten in Afrika zusehends aus. Das zeigt eine Reihe brutaler Terroranschläge in Nigeria, dem Tschad und Kamerun. In den letzten Tagen wurden rund 100 Menschen getötet. Die Destabilisierung in den West- und Zentralafrikanischen Regionen schreitet ungebremst voran. 

Kinder und Behinderte als Selbstmordattentäter 

Um ihre grausamen Anschläge durchführen zu können, verwenden die Terroristen immer häufiger Kinder und geistig behinderte Menschen. Sie werden dazu angestiftet meistens bei großen öffentlichen Ansammlungen Selbstmordattentate durchzuführen. Unlängst sprengte sich eine geistig behinderte Frau auf einem Markt im Nordosten Nigerias in die Luft und riss 15 Menschen in den Tod, berichtet die Webseite Unzensuriert. 47 wurden dabei verletzt. Ein anderer Vorfall ereignete sich in Kamerun wo ein 12-jähriges Mädchen 20 Menschen tötete. Boko Haram sind auch dafür bekannt, brutale Überfälle auf Dörfer zu verüben bei denen die Einwohner ermordet oder verschleppt werden.

Afrika wird im Kampf gegen die radikalen Islamisten vom Westen bislang wenig unterstützt. Deshalb schaffen es die Islamisten auch in anderen Gebieten ihren Terror weiter zu verbreiten. Vor einem Hotel in Somalia tötete eine Autobombe unlängst 15 Menschen. Für das Attentat wird die islamische Al-Shabaab Miliz verantwortlich gemacht. 

Wer finanziert die Islamisten?

Es wird vermutet, dass diese radikalen Islam-Gruppen von Saudi-Arabien, den Golfemiraten und aus Großbritannien finanziert werden. Der Al-Muntada-Fond soll eine große Rolle bei der Finanzierung dieser Milizen spielen. Der Fond wird von der World Islamic Call Society verwaltet und hat seinen Sitz in London. Während des Bürgerkrieges in Libyen sollen die Islamisten auch Waffen und logistische Ausbildung von der Nato erhalten haben und in Al-Kaida-Camps in Mali ausgebildet worden sein. (so)


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