Bombenanschlag in Kampala, Uganda, am 16. November 2021.Foto: IVAN KABUYE/AFP via Getty Images

Tote und Verletzte bei Terroranschlag in Ugandas Hauptstadt Kampala

Epoch Times16. November 2021 Aktualisiert: 16. November 2021 15:40

Bei zwei Explosionen in Ugandas Hauptstadt Kampala hat es am Dienstag Tote und Verletzte gegeben. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um Selbstmordanschläge – mindestens drei Menschen seien getötet und 33 weitere verletzt worden. Die Behörden machten eine „örtliche Terrorgruppe“ für die Bluttat verantwortlich.

Die Detonationen ereigneten sich in einem Geschäftsviertel von Kampala nahe der zentralen Polizeistation und in der Nähe des Parlaments. Unter den Verletzten sind nach Polizeiangaben fünf Schwerverletzte.

Augenzeugen berichteten von heftigen Detonationen. „Zwei große Explosionen in der Stadt, etwa eine Minute auseinander. Die zweite war größer“, sagte der Geschäftsführer von Uganda Internet Exchange Point, Kyle Spencer. Die Straße zum Parlament sei gesperrt worden und er habe weinende Menschen gesehen. Das ugandische Rote Kreuz schickte Rettungsteams.

Die Polizei machte eine „örtliche Terrorgruppe“ für die Attentate verantwortlich, die Verbindungen zu den Allied Democratic Forces (ADF) habe.

Vor wenigen Wochen waren bei zwei Explosionen in Kampala und in einem Vorort der Stadt mehrere Menschen verletzt und eine Frau getötet worden. Nach Angaben der Polizei standen auch diese beiden Anschläge in Verbindung mit den ADF.

Die ADF sind eine ursprünglich ugandische Rebellengruppe, die nach Einschätzung der USA mit der islamistischen Miliz Islamischer Staat (IS) verbunden ist. Sie ist im Osten der Demokratischen Republik Kongo aktiv und wurde bereits für eine Reihe von Anschlägen in Uganda verantwortlich gemacht. (afp/dl)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion