Trump-Anwalt van der Veen: „Blutrünstige Medien versuchen, das Land zu spalten“

Epoch Times15. Februar 2021 Aktualisiert: 15. Februar 2021 20:43
Donald Trumps Anwalt Michael van der Veen war nach seinen eigenen Worten schockiert von dem, was er im Impeachment-Prozess im Senat erlebt hat. Das sagte er in einem Interview mit „CBS“, nachdem er den Prozess gewonnen hatte. Gleichzeitig übte er scharfe Kritik an den Medien.

Amerika ist gespalten wie wahrscheinlich nie zuvor in seiner Geschichte. Kritiker werfen vor allen den Medien vor, diese Spaltung immer wieder voran zu treiben. So auch Michael van der Veen, einer von Donald Trumps Anwälten im Impeachment-Prozess.

Nachdem Trump am Samstag im Senat freigesprochen wurde, kam es zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen dem Anwalt und der „CBS“-Fernsehmoderatorin Lana Zak.

Viele Medien würden ihre eigene Sichtweise verbreiten, statt sich an die Fakten zu halten, sagte er. Sie würden das Land spalten, um Profit zu machen. Blutrünstig würden sie Einschaltquoten nachjagen. „Sie stellen Fragen, die bereits mit einem bestimmten Faktenmuster aufgebaut sind“, so van der Veen.

Dem Anwalt war sein Unmut über die tendenziöse Befragung durch den Sender anzumerken. Er unterbrach Zak, nachdem sie van der Veens Meinung nach durch ihre Art der Fragestellung versucht hatte, das Manipulieren von Beweisen durch die Impeachment-Manager herunterzuspielen.

„Es ist nicht in Ordnung, ein bisschen an den Beweisen herumzudoktern“, sagte er.

„Die Staatsanwälte haben in diesem Fall Beweise gefälscht. Sie haben diesen Fall nicht untersucht und als sie vor das Gericht des Senats kommen mussten, um ihren Fall vorzutragen, weil sie keine Untersuchung durchgeführt hatten, haben sie Beweise gefälscht. Es war absolut schockierend. Ich denke, als wir es entdeckten und in der Lage waren, es zu entlarven und zu veröffentlichen, denke ich, dass es eine Menge Senatoren umgestimmt hat“, sagte van der Veen.

 

Zak hatte wiederholt eingeworfen, sie wolle die Dinge für die Zuschauer verständlich machen. Beim Fälschen von Beweisen handele es sich lediglich um ein Häkchen auf Twitter, das die Jahreszahlen vertauschte, und um selektiv bearbeitete Videoaufnahmen.

Für van der Veen kam die Art und Weise, wie sie seine Worte für die Zuschauer interpretierte, einem Herunterspielen der Fakten gleich. Die Jahreszahl im Beweismaterial zu ändern, sei „keine kleine Sache“. Sichtlich ungehalten ermahnte er die Moderatorin, dass die Medien endlich beginnen müssten, die „richtige Geschichte“ in diesem Land zu erzählen.

„Wenn ich die Nachrichten schaue, schaue ich einen Sender, und es regnet. Und ich schaue zur gleichen Zeit einen anderen Sender, und es ist sonnig. Eure Berichterstattung ist so tendenziös, das muss aufhören. Ihr müsst aufhören und anfangen, mehr so zu berichten, wie es „PBS“ tut, und nicht wie eine TV-Nachrichtensendung, die überhaupt keine journalistische Seriosität hat. Was ich euch sage, ist, dass sie Beweise gefälscht haben“, sagte er in Bezug auf die Impeachment-Leitung im Senat.

„Das Land muss seine Temperatur runterkühlen“, hatte van der Veen in seinem Abschlussplädoyer im Senat gesagt und fügte jetzt hinzu: „Was dieses Land will und was dieses Land braucht, ist, dass dieses Land zusammenkommt.“ Linke und Rechte müssten einen gemeinsamen Nenner finden und beginnen, verantwortungsbewusste Regierungsbeamte zu sein. (nmc)



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