Trump: „Biden muss beweisen, dass er wirklich 80 Millionen Stimmen erhalten hat“

Von 28. November 2020 Aktualisiert: 29. November 2020 16:02
Am Rande einer Thanksgiving-Veranstaltung mit Soldaten hat US-Präsident Trump erneut Zweifel geäußert, dass sein Gegenkandidat Joe Biden tatsächlich 80 Millionen Stimmen bei der Präsidentenwahl bekommen habe. Er werde die Anfechtung der Wahl fortsetzen.

US-Präsident Donald Trump hat erneut Zweifel bezüglich des ordnungsgemäßen Zustandekommens der bis dato vorliegenden Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen am 3. November geäußert. Wie die englischsprachige Epoch Times berichtet, hat Trump am Freitag (27.11.) erklärt, der mutmaßliche Wahlsieger Joe Biden könne nur dann im Januar ins Weiße Haus einziehen, wenn es ihm gelinge, zu beweisen, dass seine Stimmen nicht „auf betrügerische oder illegale Weise erlangt“ worden seien.

Beide Kandidaten brachen bisherigen Stimmen-Rekord von Obama

Die Ergebnisse der Wahlen müssen bis 8. Dezember zertifiziert sein. In vielen Bundesstaaten ist dies bereits geschehen, in anderen sind noch Gerichtsverfahren aufgrund von Wahlbeschwerden anhängig. Donald Trump meldete am Freitag auf Twitter Zweifel an der hohen Stimmenanzahl von 80 Millionen Wählern an, die bei den Wahlen auf Joe Biden entfallen waren. Auch Trump hatte sein Stimmenergebnis bei einer signifikant höheren Wahlbeteiligung gegenüber 2016 noch einmal deutlich steigern können.

Mit 80 Millionen Stimmen hatte Biden – obwohl er keine nennenswerten Wahlkampfauftritte absolvierte – das von einer beispiellosen Medieneuphorie getragene Ergebnis von mehr als 69 Millionen deutlich übertroffen, das Barack Obama im Jahr 2008 erzielen konnte. Dieses war das bis dato höchste nationale Stimmenergebnis, das je ein US-Präsidentschaftskandidat erzielen konnte. Trump kam nach bisher übermittelten Resultaten auf knapp 74 Millionen Stimmen.

Im Jahr 2008 wiesen die USA allerdings noch eine geringere Gesamtbevölkerung von 304,1 Millionen Menschen auf. Diese ist mittlerweile auf 331 Millionen angewachsen.

Klagen in mehreren umkämpften Staaten anhängig

Trump erklärte auf Twitter: „Biden kann nur ins Weiße Haus einziehen, wenn er beweisen kann, dass seine lächerlichen ‚80.000.000 Stimmen‘ nicht auf betrügerische oder illegale Weise erlangt worden waren. Wenn man auf das blickt, was in Detroit, Atlanta, Philadelphia und Milwaukee geschehen ist, hat er ein unlösbares Problem.“

Derzeit sind immer noch Klagen der Rechtsabteilung des Teams von Donald Trump in Staaten wie Pennsylvania und Michigan sowie in anderen Battleground States anhängig, die darauf gerichtet sind, die Integrität und Richtigkeit der Wahlergebnisse anzufechten.

Trump: „Unfassbare Diskrepanzen bei den Stimmen“

Am Rande einer telefonischen Thanksgiving-Veranstaltung mit Militärangehörigen, über welche die englischsprachige Epoch Times berichtet, nahm Trump erstmals seit dem Wahltag Reporterfragen entgegen. Dabei antwortete er auf die Frage nach seinen Plänen für sein „letztes Thanksgiving im Weißen Haus“:

Nun, wenn wir uns ansehen, was los ist, wissen wir nicht, welches das letzte ist. Man muss sich das wirklich sehr genau anschauen. Sie haben unfassbare Diskrepanzen bei den Stimmen aufgedeckt. Keiner glaubt an diese Zahlen. Diese Zahlen sind inkorrekt. Von einigen wurde sogar bereits berichtet, dass sie inkorrekt waren.“

Trump spielte dabei auf nicht ausgezählte Stimmen, die bei Nachzählungen in Georgia, Wisconsin und anderswo aufgefunden worden seien.

Giuliani will über Beweise für Wahlbetrug zugunsten von Biden verfügen

Der Präsident erklärte weiter, die Wahlen seien „zu 100 Prozent geschoben“ worden, weshalb es auch im ganzen Land Protestmärsche gäbe. Es wäre „eine sehr schwere Sache, eine Wahlniederlage anzuerkennen“, sollten die Wahlmänner am 14. Dezember Biden zum Präsidenten wählen, da „wir wissen, dass es massiven Wahlbetrug gegeben hat“.

Allerdings ging Trump auch davon aus, dass man „in den nächsten ein bis zwei Wochen Dinge zu sehen bekommt, die Menschen schockieren werden“. Wenn man auf Pennsylvania und die dortigen Unregelmäßigkeiten blicke, „kann ich nicht sagen, ob es das letzte [Thanksgiving im Weißen Haus] oder das erste in der zweiten Amtszeit ist“.

Trumps Anwalt Rudy Giuliani hatte ebenfalls erklärt, er verfüge über mindestens zehn Zeugen, die bereit wären, über angeblichen Wahlbetrug vor Gericht auszusagen, aber dies aus Angst um ihr Leben bislang noch nicht öffentlich gemacht hätten. Außerdem sei man im Besitz von mindestens 1.000 eidesstattlichen Erklärungen von Bürgern über Fälle von Wahlbetrug, die „ausreichen, um jede Wahl umzudrehen“.



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