Trump fordert: Joe Biden soll die linksradikale Antifa verurteilen – weiter Ausschreitungen in Portland

Epoch Times13. August 2020 Aktualisiert: 13. August 2020 19:14
US-Präsident Trump fordert den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden auf, die Antifa zu verurteilen. Trump ist ein ausgesprochener Gegner der linksradikalen Organisation.

Die Aufforderung des Präsidenten kam am Mittwoch (12. August), nachdem Unbekannte auf der Webseite „Antifa.com“ offenbar auf Joe Bidens Wahlkampfseite verwiesen haben. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend.

Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag, nachdem Jo Biden die 55-jährige Kamala Harris zum sogenannten Running Mate gemacht hat. Sollte Biden die Präsidentschaftswahl gewinnen, könnte Harris die erste Frau und die erste schwarze Vizepräsidentin der USA werden.

Trump sagte nun, sowohl Biden als auch Harris sollten die Antifa als das bezeichnen, was sie sei: eine inländische Terrororganisation. „Das sollten sie tun. Ich glaube, sie haben Angst davor“, meinte der Präsident. „Meiner Meinung nach ist sie sozusagen ein Teil ihrer Kampagne – die Antifa.“

Die Demokraten würden so tun, als wüssten sie nicht genau was die Antifa sei, so Trump. „Schauen Sie sich Portland an, schauen Sie sich all diese Orte an – sie sind überall“, betonte der Präsident.

Die linksradikale Antifa – die sich selbst als antifaschistische Organisation bezeichnet – wurde mit den Bürgerrechtsprotesten in den USA in Verbindung gebracht, die nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd ausgebrochen waren. Die Demonstrationen fanden landesweit statt und mündeten in zahlreichen Städten in Randale und Plünderungen. Auch Statuen von historischen Persönlichkeiten wurden niedergerissen.

In einigen US-Städten wie beispielsweise Chicago und Portland kommt es nach wie vor zu gewalttätigen Übergriffen und Plünderungen seitens linksradikaler Aktivisten.

Trump fordert Antifa-Verbot

Nach einer Welle der Gewalt kündigte US-Generalstaatsanwalt William Barr, der das Justizministerium leitet, im Juni eine separate Taskforce an, die „gewalttätige regierungsfeindliche Extremisten aller Couleur“ stoppen soll.

„Einige geben vor, sich zu einer Botschaft der Freiheit und des Fortschritts zu bekennen, aber in Wirklichkeit sind sie Kräfte der Anarchie, der Zerstörung und des Zwangs“, schrieb Barr damals in einem Memo, das seine Behörde der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Die Taskforce konzentriert sich darauf, detaillierte Informationen über Extremisten zu erarbeiten. Diese Informationen sollen dann an die Strafverfolgungsbehörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene weitergegeben werden.

Die Gruppe wird auch Ressourcen entwickeln, die den Strafverfolgungsbehörden auf allen Ebenen dabei helfen sollen, Beweise für Gewalttaten der „regierungsfeindlichen Extremisten“ zu sammeln. Darunter sind beispielsweise Personen der sogenannten Boogaloo-Bewegung und Mitglieder des linksextremen Antifa-Netzwerks.

Barr sagte: Das Ziel der Taskforce sei es, die extremistischen Gruppen gut genug zu verstehen, um die Gewalt zu stoppen, bevor sie entsteht.

Prominente Politiker aus dem demokratischen Lager wie der Abgeordnete Jerry Nadler behaupten jedoch, die Beweise, dass die Antifa hinter den Gewaltakten steht, seien „ein Mythos“.

In Portland eskaliert die Situation weiter

Unterdessen verbrannten in der Nacht zum Donnerstag linksradikale Randalierer erneut einen Schweinekopf und eine Trump-Fahne auf offener Straße, wie Videoaufnahmen auf Twitter bestätigen.

Präsident Trump bezeichnete die Antifa bereits mehrmals als „terroristisch“ und forderte ein Verbot der linksradikalen Organisation. (so/nmc)

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

„Widerstand gegen Faschismus“ ist eigentlich eine linksradikale Gruppe, die vom Präsidenten der Revolutionären Kommunistischen Partei der USA gegründet wurde. Sie steckte hinter vielen großen Protestveranstaltungen, die darauf abzielten, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen 2016 zu kippen.

Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren. Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen, wie sie im Kongressbericht von 1956 formuliert wurde:

„Mitglieder und Frontorganisationen müssen unsere Kritiker ständig in Verlegenheit bringen, diskreditieren und herabsetzen [...] Wenn Gegner unserer Sache zu irritierend werden, brandmarkt sie als Faschisten oder Nazis oder Antisemiten. [...] Bringt diejenigen, die sich uns widersetzen, ständig mit Namen in Verbindung, die bereits einen schlechten Ruf haben. Diese Verbindung wird nach ausreichender Wiederholung in der Öffentlichkeit zur ‚Tatsache‘ werden.“ Hier weitere Informationen und Leseproben.

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