Trump in Tulsa: Biden wäre Chinas Hampelmann und würde vor linkem Mob in die Knie gehen

Von 21. Juni 2020 Aktualisiert: 22. Juni 2020 11:49
In seiner Wahlkampfveranstaltung in Tulsa, Oklahoma erklärte US-Präsident Donald Trump, bezüglich seiner Wiederwahl auf die „schweigende Mehrheit“ zu setzen. Sein Gegenkandidat Joe Biden wäre selbst kein Linksextremer, er würde diesen im Amt jedoch freie Bahn lassen.

Trotz eines erheblichen Interesses an Karten für die Veranstaltung im Vorfeld war die 19.000 Zuschauer fassende BOK-Arena in Tulsa, Oklahoma nicht überfüllt, als US-Präsident Donald Trump erstmals seit der Verhängung von Corona-Maßnahmen wieder eine öffentliche Veranstaltung abhielt.

Halle in Tulsa nicht gefüllt – Millionen folgen via Livestream

Die Seuche und gewalttätige Gegendemonstranten dürften viele Interessierte davon überzeugt haben, die Rede lieber via Online-Stream zu verfolgen: Mindestens 2,6 Millionen Menschen sollen auf diesem Weg die Ausführungen des Präsidenten zur Kenntnis genommen haben, der vor der Wahl seines designierten Gegenkandidaten Joe Biden warnte und erklärte, die schweigende Mehrheit in den USA sei „stärker als je zuvor“.

Zudem soll es eine Kampagne von links gegeben haben, durch organisierte Aufkäufe von Karten dafür zu sorgen, dass tatsächliche Interessenten keine Plätze mehr bekamen.

In der bevorstehenden Wahl gehe es darum, die radikale Linke zu stoppen, betonte Trump. Biden sei ein „sehr williges Trojanisches Pferd für den Sozialismus“ und seine Solidaritätsadressen in Richtung der Afro-Amerikaner seien „heuchlerisch“:

„Amerika sollte keine Belehrungen über Gerechtigkeit zwischen den Rassen von Joe Biden, dem Schläfrigen Joe, annehmen, […] einem Mann, der Segregations-Anhänger gepriesen hat, dafür gesorgt hat, dass Millionen Jobs für schwarze Amerikaner nach Übersee gegangen sind und die von allen anderen auch. […] Jetzt verleumdet Biden Dutzende Millionen Menschen wie Euch als Rassisten. Die Gerechtigkeit zwischen den Rassen beginnt, wenn Biden in Rente ist.“

Warnung Trumps vor totalitärer Agenda der Linken

Trump unterstrich, dass die Welle von gewalttätigen Übergriffen in Städten und der Vandalismus an Denkmälern seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis zur Strategie der extremen Linke gehöre, um den Land ihre totalitäre Agenda aufzuzwingen:

Der enthemmte linke Mob versucht unsere Geschichte zu zerstören, unsere Denkmäler zu entweihen, unsere Statuen abzuräumen und jeden zu drangsalieren und zu verfolgen, der sich nicht ihren Forderungen nach absoluter und vollständiger Kontrolle beugt. Wir beugen uns aber nicht. Deshalb sind wir hier.“

Die extreme Linke wolle das Erbe Amerikas zerstören, um an dessen Stelle das eigene unterdrückerische Regime zu setzen. Dass sie auch die Geldmittel für die Polizei streichen wollen, sei Teil dieser Agenda.

Biden selbst sei nicht linksradikal, erklärte Trump weiter. Er wäre aber eine „hilflose Marionette der radikalen Linken“, die ihn kontrollieren würde, weil er „wahrscheinlich selbst nicht mehr weiß, was er ist“.

Biden „wird Euch immer hängen lassen“

Während er dem linken Mob die Stirn bieten würde, sei davon auszugehen, dass Biden „vor dem Pöbel in die Knie gehen“ würde. Auch außenpolitisch sei Biden unverlässlich, insbesondere mit Blick auf China, gegen dessen Machtpolitik dieser „nie etwas unternommen“ habe:

Joe Biden wird Euch immer hängen lassen, das war durch seine gesamte Geschichte hindurch so. Er ist Chinas Hampelmann, der es über viele Jahre zugelassen hat, dass sie uns über den Tisch ziehen.“

Während er demnächst eine neue Liste potenzieller künftiger Richter für den Supreme Court präsentieren werde, habe es einen Grund, warum Biden bis heute noch keine Liste von Personen vorgelegt hätte, die er nominieren könnte:

Er präsentiert seine eigene Liste möglicher Höchstrichter nicht, weil seine möglichen Kandidaten zu radikal wären. Biden würde den Gerichtshof mit Extremisten vollstopfen.“

Trump forderte außerdem, das Verbrennen der amerikanischen Flagge mit einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr zu bestrafen. Der Supreme Court hatte allerdings 1989 das Schänden der Flagge als vom ersten Verfassungszusatz gedeckte Form des Rechts auf Redefreiheit beurteilt.

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