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Trump: USA bleibt G20-Gipfel fern wegen „Genozid” an Weißen in Südafrika

Beim diesjährigen Treffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Südafrika wird Amerika nicht teilnehmen. Trump nennt als Grund dafür Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland.

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Präsident von Südafrika Cyril Ramaphosa.

Foto: Emmanuel Croset/afp/Getty Images

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Am G20-Gipfel in Südafrika in diesem Monat werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump keine Regierungsvertreter seines Landes teilnehmen.
Trump begründete den Schritt am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit „Menschenrechtsverletzungen“. Er wiederholte dabei, dass Weiße in Südafrika systematisch „getötet und abgeschlachtet“ würden.
Trump hatte im September angekündigt, Vizepräsident JD Vance werde an seiner Stelle zum G20-Gipfel reisen. Nun sagte er jedoch, dass die USA keinen Regierungsvertreter schicken würden. „Es ist eine absolute Schande, dass der G20-Gipfel in Südafrika stattfindet“, schrieb der US-Präsident.
Trump hat Südafrika seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar wegen einer Reihe von Themen scharf kritisiert. Er wirft dem früheren Apartheid-Staat Südafrika insbesondere einen „Genozid“ an Weißen vor. Die südafrikanische Regierung besteht ihrerseits darauf, dass Weiße in ihrer Heimat keiner Verfolgung ausgesetzt seien.
In der vergangenen Woche hatten die USA erklärt, die Aufnahme von Flüchtlingen massiv einzuschränken, Weiße Südafrikaner oder andere „Opfer von illegaler oder ungerechter Diskriminierung in ihren jeweiligen Heimatländern“ sollten bevorzugt werden. Die südafrikanische Regierung reagierte mit scharfer Kritik auf die Ankündigung aus Washington. (afp/red)

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