Trump: Verzögerung der Auszählung in Georgia sieht nach Wahlmanipulation aus

Epoch Times6. Januar 2021 Aktualisiert: 6. Januar 2021 20:37
In den drei Bezirken Chatham, DeKalb und Fulton in Georgia haben Wahlbeamte die Auszählung der Stimmen zur Senatoren-Stichwahl gestoppt. In einem Fall soll es sich um ein technisches Problem gehandelt haben. Präsident Trump reagierte am Mittwoch mit einem Tweet auf die Wahlverzögerung. Er geht von einer möglichen Manipulation aus.

Als Wahlbeamten in Georgia am Dienstagabend eine Pause bei der Stimmauszählung in Chatham County ankündigten, kommentierte US-Präsident Donald Trump auf Twitter, dass es ein „Voter Dump“ gegen die Republikaner Kelly Loeffler und David Perdue in den Senat-Stichwahlen sei.

Trump deutete damit auf eine Manipulation hin, die durch plötzliches Auftauchen von großen Mengen an Briefwahlzetteln erreicht werden könnte. Der Ausgang der Senatoren-Wahl in Georgia entscheidet darüber, ob künftig die Republikaner oder die Demokraten die Mehrheit im Senat haben, und infolge auch, inwiefern der gewählte US-Präsident durchregieren kann.

Der Vorsitzende des Wahlausschusses von Chatham County in Georgia, Tom Mahoney, sagte am Dienstagabend (5. Januar), dass die Wahlhelfer, die die Briefwahlunterlagen bearbeiten, für die Nacht nach Hause geschickt wurden und am nächsten Morgen zurückkehren würden.

Die Wahlhelfer im Fulton County würden die Auszählung der Stimmen ebenfalls am Morgen wieder aufnehmen. Im DeKalb County gab es hingegen ein technisches Problem, das die Auszählung verzögerte. Dadurch mussten etwa 19.000 Stimmzettel manuell eingescannt werden, um sie zu erfassen und der Gesamtzahl der Stimmen in Georgia hinzuzufügen.

„Es sieht so aus, als ob sie einen großen ‚Voter Dump‘ gegen die republikanischen Kandidaten vorbereiten. Warten [sie] ab, um zu sehen, wie viele Stimmen sie noch brauchen?“, reagierte Trump in einer Twitter-Nachricht. In einem weiteren Tweet schrieb er: „Ich habe gerade weitere 4.000 Stimmzettel aus Fulton County gefunden. Es geht los!“

„Warum stoppt ihr die Stimmenauszählung im demokratischen Chatham County, Georgia? Das klingt vertraut!“, schrieb die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany.

Kurz darauf wehrte sich Gabriel Sterling, der für die Wahlsysteme im Büro des Staatssekretärs von Georgia zuständig ist, gegen die aufkommenden Vorwürfe eines möglichen Fehlverhaltens und erklärte, dass Chatham County „nicht einfach aufgehört“ habe, die Stimmen zu zählen.

„Sie haben die Auszählung von allem, was sie erhalten haben, abgeschlossen. Das beinhaltet den Wahltag und alle Briefwahlzettel, die sie hatten. Die letzten Zettel werden in den Briefen sein, die heute gekommen sind“, schrieb Sterling auf Twitter.

Nach seiner Einschätzung wird es am Mittwochvormittag (Ortszeit) ein Update geben. 

Die zwei Stichwahlen in Georgia bestimmen, welche Partei den US-Senat künftig kontrolliert. Loeffler stand Pastor Raphael Warnock gegenüber, während Perdue von Jon Ossoff herausgefordert wurde. Sowohl Warnock als auch Ossoff sind Demokraten.

Am frühen Mittwoch waren die Ergebnisse noch zu knapp, aber Warnock hielt eine Art Siegesrede und sagte, er habe „bewiesen, dass mit Hoffnung, harter Arbeit und den Menschen an unserer Seite alles möglich ist“.

Loeffler sagte ihren Unterstützern, dass es immer noch einen „Weg zum Sieg“ gebe. „Wir werden diese Wahl gewinnen“, fügte sie hinzu.

In einer Videoansprache an die Nation am 22. Dezember 2020, nahm Präsident Trump Bezug auf den plötzlichen Sprung der Stimmen in den Swing States Michigan, Wisconsin, Georgia und Pennsylvania. 

In diesen Staaten wurde die Stimmenauszählung abrupt gestoppt und in den frühen Stunden des nächsten Tages weitergeführt. „Mitten in der Nacht wurde eine riesige und statistisch unvorstellbare Menge an Stimmzetteln abgeladen“, so Trump.

„Diese gigantischen und lächerlich einseitigen Zettel waren auf wundersame Weise gerade genug, um Joe Biden in allen wichtigen Swing States in Führung zu bringen. Diese eklatanten Anomalien sind nur die Spitze des Eisbergs“, sagte er.

(Mit Material von The Epoch Times USA/sza)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion