US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump.Foto: Scott Olson/Getty Images

Trump will enthüllen wer „World Trade Center zerlegt hat“

Epoch Times21. Februar 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 6:06
Donald Trump macht die Wahrheit über 9/11 zum Wahlkampfthema: Falls er US-Präsident wird, will er Top-Secret Dokumente über die Terror-Aktion vom 11. September 2001 veröffentlichen.

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat wieder für Furore gesorgt. Diesmal mit der Äußerung: „Ihr könntet feststellen, dass es die Saudis waren.“ Das sagte Trump bei einem Wahlkampfevent in South Carolina über die Terror-Aktion vom 11. September 2001. Die Regierung Bush habe Bescheid gewusst, aber nichts unternommen. CNSNews.com berichtete.

Trump fährt die Strategie, die Ex-US-Führung von George W. Bush zu attackieren, um seinen Rivalen Jeb Bush auszustechen. Die Terroranschläge auf das World Trade Center sind ein Aufreger-Thema, bei dem viele Amerikaner die offizielle Version bezweifeln.

Trump beschuldigt Ex-Präsident Bush, für die 9/11-Attacke mitverantwortlich zu sein und lange über die Gründe für den Irak-Krieg gelogen zu haben.

„In aller Fairness: WIR hatten es auf den Irak abgesehen. Die Irakis haben nicht das World Trade Center zerstört“, sagte Trump nun und führte wörtlich aus: „Wir sind rein in den Irak, wir haben das Land dezimiert, der Iran übernimmt, okay? Aber die Irakis waren es nicht. Ihr werdet sehen, wer wirklich das World Trade Center zerlegt hat, denn die [Anm. der gemeint ist US-Regierung] haben Papiere da drin, die Top Secret sind. Ihr könntet feststellen, dass es die Saudis waren, okay? Das werdet Ihr herausfinden.“

https://youtube.com/watch?v=ELiIWAkmZ8w

Mit den von Trump erwähnten Geheimdokumenten sind 28 Seiten gemeint, die im Untersuchungsbericht über den 11. September von George W. Bush für „Top Secret“ erklärt wurden. Der Öffentlichkeit blieben sie aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ bis heute vorenthalten.

Dabei handelt es sich um eine Textstelle zu „konkreter Herkunft auswärtiger Unterstützung“ der 19 Flugzeug-Entführer, von denen 15 saudischer Herkunft waren. Das allein bedeutet noch keine Verstrickung des saudischen Königshauses, doch die Frage, ob es vor den Anschlägen Verbindungen zwischen al-Qaida und führenden Saudis gab steht im Raum.

Die offizielle 9/11-Geschichte lautet, dass die Attentäter im Namen des Terrornetzwerkes al-Qaida handelten ohne von einem speziellen Staat unterstützt worden zu sein.

Aktuell gibt es zwei Gesetzesinitiativen und 41 Kongressangehörige, die für die Veröffentlichung dieser 28 Seiten kämpfen. Der Republikaner Thomas Massey sagte dazu 2014, die Dokumente hätten alles verändert, was er über die Abläufe zu wissen glaubte. Der Inhalt der Seiten würde „dem amerikanischen Volk in für alle Mal zeigen, wer für 9/11 verantwortlich ist und wer es finanzierte“.

Trump hatte bereits mehrfach die Anschläge vom 11. September sowie durch die Bush-Regierung ignorierte Geheimdienstwarnungen ins Spiel gebracht. Anfang der Woche erklärte der spendenunabhängige Milliardär laut Compact: „Ich weiß, dass die CIA und verschiedene andere Behörden Bescheid wussten, dass etwas Schlimmes passieren wird, und sie haben nichts dagegen unternommen.“ (rf)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion