Tschechien lehnt Flüchtlingsaufnahme nach Quote ab – EU „kann nicht den ganzen Planeten retten“
Der designierte tschechische Ministerpräsident Andrej Babis will keine Flüchtlinge in seinem Land aufnehmen und lehnt die EU-weite Verteilung über eine Quote ab.
Dem Nachrichtenmagazin „Focus“ sagte Babis auf die Frage, ob sein Land bereit sei, nach der Quote Flüchtlinge aufzunehmen: „Nein, weil das keine Lösung ist. Wir wollen hier nicht, dass uns jemand sagt, welche Flüchtlinge wir nehmen sollen.“
Er erklärte, die EU könne „nicht den ganzen Planeten retten“. Babis bezeichnete die illegale Migration als „das größte Problem Europas“. Zugleich sagte er: „Ich bin pro-europäisch. Europa ist ein Superprodukt.“
Babis hat mit seiner Bürgerbewegung Ano vor kurzem die Parlamentswahl gewonnen. In Tschechien ist der Unternehmer sehr umstritten, weil man ihm unter anderem Subventionsbetrug vorwirft. Weil er bisher keine Koalitionspartner gefunden hat, will er künftig eine Minderheitsregierung bilden. (dts)




















vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.
Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]
Ihre Epoch Times - Redaktion