Das Gesetz der Scharia erlaubt auch AuspeitschungFoto: CHAIDEER MAHYUDDIN/Getty Images

Über Bosnien nach Europa – Extremisten überzeugt: „Die Demokratie ist gescheitert. Scharia das perfekte Gesetz!“

Epoch Times20. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 19:15
Aktuell kaufen sich radikale Islamisten in Bosnien ein: Mit finanzieller Unterstützung aus Saudi-Arabien erwerben die Dschihadisten große Landstriche an der kroatisch-bosnischen Grenze. Dort sind die Grenzen teils völlig ungeschützt. Das Ziel der Extremisten - die Scharia nach Europa zu bringen.

Es ist ein anhaltender Trend, dass sich Scheichs aus Saudi-Arabien und anderen arabischen Ländern in Bosnien-Herzegowina ausbreiten. Sie kaufen Land bauen Moscheen und errichten gigantische Luxus-Siedlungen. (Siehe: Islamisierung per Investition: Saudische Scheichs kaufen großflächig Bosnien)

Für Bosnien und seine schwache Wirtschaft sind solche Großinvestitionen eigentlich eine gute Sache, doch die Saudi bringen auch Tausende Anhänger des Wahhabismus, einer puristisch-traditionalistischen Richtung des sunnitischen Islams, in das Land. Die religiösen Ansichten der moderaten Muslime Bosniens und die der Wahhabiten unterscheiden sich gänzlich. 

Darüber hinaus unterstützen die Saudis die radikalen Islamisten, sich in der Gegend einzukaufen. Dies berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten unter Berufung auf die italienische Verlagsgruppe Corriere della Sera.

Demnach hätten die Extremisten in Bosnien bereits mehrere Hektar Grund erworben. Finanziert würde dies durch Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordwesten Bosniens sollen sich im Kanton Bihac, zwischen Velika Kladusa und Bu, bereits 2.000 Salafisten und Wahhabiten aufhalten. 

Die Ortswahl der Islamisten, die von einem radikalisierten Bosnier geführt werden, sei nicht zufällig ausgewählt worden: Das Dorf Bosanska Bojna liegt nur wenige hundert Meter von der bosnisch-kroatischen Grenze entfernt, so "DWN". Weiters heißt es, dass der Grenzübergang in den Schengen-Raum nur ein kleiner unbewachter Feldweg mit alten Balken und einem "Stopp"-Schild sei. Die Grenze sei demnach problemlos zu überqueren. 

Von dort aus kann man in den Schengen-Raum eintreten. Durch die offenen Grenzen können auch terroristische Gruppen ungehindert nach Europa einreisen. 

Der Bosnier Husein Bosnic, auch Bilal genannt, organisiert die verschiedenen Extremisten-Gruppen die sich in der Gegend zwischen Velika Kladusa und Bu aufhalten. Bosnic wurde im Zuge des Jugoslawien-Krieg, zwischen dem katholischen Kroatien und dem muslimischen Bosnien, radikalisiert. Vor dem Krieg waren die bosnischen Muslime gemäßigt und keinesfalls radikal, erzählt ein ehemaliger Offizier der bosnischen Armee und ein Bekannter von Bilal, der "Corriere", schreibt "DWN". Doch im Jugoslawien-Krieg seien radikale Hetzer aus der Golf-Region nach Bosnien gekommen. Im Zustand des Krieges sei es dann auch nicht schwer gewesen Menschen zu radikalisieren.

Finanziert würden die radikalen Islamisten-Gruppen von den Golf-Staaten: Die Extremisten würden sich ihre Kämpfer im Wald suchen und in einer Armee vereinen. Diese würden dann als Märtyrer sterben, erzählt ein bosnischer Ermittler dem Blatt. Die Salafisten würden die Enklave Gornja Maoca in Nordosten kontrollieren, weitere Zentren befinden sich demnach in Teslic, Osve, Maglaj, Gluha Bovica, Mehurici und Zenica.

Von Bosnien wäre es für die Salafisten einfach das Gesetz der Scharia nach Europa zu expandieren. Die Islamisten würden denken: "Die Demokratie ist gescheitert, das haben die demokratischen Systeme gezeigt. Das perfekte Gesetz ist die Scharia," sagt Adil Lozo, der Anwalt von Bosnic, zu der Zeitung, so "DWN".

In Italien ist man deswegen bereits in Alarmbereitschaft versetzt: Die italienische Hafenstadt Triest liegt nur 120 Kilometer vom Einzugsgebiet der Islamisten entfernt. In Italien will man unter allen Umständen verhindern, dass die Dschihadisten die Scharia ins Land bringen. (so)


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