US-Außenminister Antony Blinken spricht bei einer Pressekonferenz zur Bekanntgabe des jährlichen Berichts zur internationalen Religionsfreiheit im Außenministerium in Washington am 12. Mai 2021.Foto: Andrew Harnik/Pool/AFP via Getty Images

US-Außenminister warnt vor militärischer Aufrüstung in der Arktis

Epoch Times18. Mai 2021 Aktualisiert: 18. Mai 2021 15:43

Vor dem Treffen der Arktis-Anrainerstaaten hat US-Außenminister Antony Blinken vor einer militärischen Aufrüstung am Nordpol gewarnt.

„Wir müssen eine Militarisierung der Region verhindern“, sagte Blinken am Dienstag im isländischen Reykjavik. Es gebe die Sorge, dass verstärkte militärische Aktivitäten in der Arktis die „Gefahr von Zwischenfällen“ erhöhten und das „gemeinsame Ziel einer friedlichen und nachhaltigen Zukunft der Region“ gefährdeten.

Die Mitglieder des Arktischen Rates kommen am Mittwoch und am Donnerstag in Reykjavik zusammen. Dem Arktischen Rat gehören Russland, die USA, Kanada, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland und Island an.

Durch die Erderwärmung wird die Arktis immer besser erreichbar. Dadurch wächst das Interesse der Anrainerstaaten, aber auch Chinas, an der Region – wegen der strategischen Lage, der immensen Rohstoffvorkommen und wegen der Schiffsrouten.

International bereitet insbesondere die zunehmende russische Präsenz in der Arktis Sorge. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte am Montag die Arktis als Territorium seines Landes beansprucht. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion