TOPSHOT - Ein Polizeibeamter patrouilliert während eines Protests zur Unterstützung der Bewegung "Black lives matter" in New York.Foto: Getty Images | AFP | Kena Betancur

US-Journalist warnt: „Black Lives Matter“ ist eine radikale marxistische Bewegung

Von 9. Juni 2020 Aktualisiert: 10. Juni 2020 15:36
Die Bewegung "Black Lives Matter" demonstriert in den USA – aber auch in Europa – gegen Rassismus und Polizeigewalt. Während der Proteste wurden in den USA binnen einer Woche mindestens 17 Menschen getötet. Auch Schwarze – von Schwarzen. Ein bekannter US-amerikanischer Journalist warnt vor der "radikalen, marxistischen" BLM-Bewegung.

Radikale linke Elemente haben die friedlichen Demonstrationen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd genutzt, um in mehreren US-Staaten extreme Gewalt zu verbreiten. Dabei spielen vor allem die Bewegung „Black Lives Matter“ (BLM) und die linksextreme Organisation „Antifa“ eine entscheidende Rolle.

Während unter dem Slogan „Black Lives Matter“ – also „Schwarzes Leben zählt“ – zum Protest aufgerufen wird, wurden im Zuge der Demonstrationen innerhalb einer Woche mindestens 17 Menschen getötet. Darunter befanden sich auch einige Schwarze.

Schwarze ermorden Schwarze

Beispielsweise St. Louis: In der Stadt in Missouri, wurde nun ein 24-jähriger Afroamerikaner wegen Mordes an einem schwarzen Polizisten im Ruhestand angeklagt. Der 77-jährige ehemalige Polizist David Dorn wurde während der Unruhen vor einem Pfandleihgeschäft erschossen, als er Plünderer mit ihren Taten konfrontierte.

Der Verdächtige wurde wegen Mord, Raub und Einbruch, sowie des Besitzes einer Schusswaffe sowie in drei Fällen von Straftaten in Verbindung mit Schusswaffen angeklagt.

Doch der ehemalige Polizist Dorn ist nicht der einzige Schwarze, der den Demonstrationen gegen Rassismus zum Opfer gefallen ist. Zudem wurden in einigen US-amerikanischen Städten Gebäude niedergebrannt, es wurde geplündert und mutwillig zerstört.

Auf Twitter wurden dazu zahlreiche Videos veröffentlicht:

US-Journalist warnt vor „Black Lives Matter“

Dass es bei den Demonstrationen längst nicht nur um den Kampf gegen Rassismus oder Polizeigewalt geht, wird von verschiedenen Beobachtern immer wieder aufgezeigt. Einer von ihnen ist Andy Ngo. Ngo ist ein amerikanischer Journalist, der sich intensiv mit der linksradikalen „Antifa“ beschäftigt. In den USA ist er für seine kritische Berichterstattung über die Organisation bekannt.

Im Zuge der jüngsten Proteste hat Ngo nicht nur vor der linksextremen „Antifa“ gewarnt, sondern auch darauf hingewiesen, dass hinter „Black Lives Matter“ Linksextremisten stehen. BML sei eine „radikale marxistische Organisation“ deren Ziel darin bestehe, die vorhandene Gesellschaftsstruktur zu zerstören und durch ein kommunistisches System zu ersetzen.

„Black Lives Matter“ stellen Forderungen

Die kommunistische Ader der Bewegung spiegelt sich auch in einer Liste von Forderungen wider, die 2016 von NBC-News veröffentlicht wurde.

40 Gruppen, die hinter „Black Lives Matter“ stehen, haben in einigen Punkten ihr Ansinnen aufgelistet. Darin heißt es unter anderem, dass „der Krieg“ gegen die schwarze Bevölkerung in den USA gestoppt werden müsse. Zudem sollten an die Organisation Reparationszahlungen wegen der „früheren Vergehen an Schwarzen“ geleistet werden. Studien zufolge gibt es in den USA jedoch keinen „Krieg“ gegen die schwarze Bevölkerung durch weiße Polizisten.

Ein weiterer Punkt unter den BLM-Forderungen ist: „Wirtschaftliche Gerechtigkeit für alle.“ Sowie: Ein Wiederaufbau der Wirtschaft, womit sichergestellt werden soll, dass die schwarzen Gemeinschaften „kollektives Eigentum“ erlangen und „nicht nur einen Zugang“ dazu haben.

BLM will auch: „Die Kontrolle der Gemeinschaft über die Gesetze, Institutionen und der Politik, die uns am meisten betreffen.“ Und: „Unabhängige schwarze politische Macht und Selbstbestimmung der Schwarzen in allen Bereichen der Gesellschaft.“

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