US-Kongress: Sohn von Joe Biden war in zwielichtige Geschäfte mit Russen und KP-Leuten involviert

Von 24. September 2020 Aktualisiert: 18. Oktober 2020 8:49
Hunter Biden, der Sohn des US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, war in Geschäfte verwickelt, die seinem Vater nun auf die Füße fallen könnten.

Der Sohn des ehemaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden war in „fragwürdige Finanztransaktionen“ verstrickt. Dabei ging es um Millionenbeträge. Durchgeführt wurden diese Geschäfte von Hunter Biden, seinen Partnern und ausländischen Personen. Beteiligt war unter anderem die Frau des ehemaligen Moskauer Bürgermeisters und Personen mit Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas, heißt es in einem neuen Bericht des US-Kongresses.

In dem gemeinsamen Bericht des US-Senatsausschusses für Heimatschutz und Regierungsangelegenheiten und der US-Finanzausschüsse werden in Bezug auf Hunter Bidens Geschäfte Fragen aufgeworfen – dabei geht es um Interessenkonflikte, mögliche Verbrechen, Spionage und Erpressung.

„Die von den Ausschüssen erworbenen Aufzeichnungen zeigen übereinstimmende, bedeutende und weitreichende finanzielle Verbindungen zwischen Hunter Biden, James Biden, Sara Biden, Devon Archer und chinesischen Staatsbürgern, die mit dem kommunistischen Regime und der PLA [People’s Liberation Army] in Verbindung stehen. Sowie in Verbindungen mit anderen ausländischen Staatsangehörigen mit fragwürdigem Hintergrund“, so der Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

James Biden ist der Bruder von Joe Biden, Sara Biden ist die Frau von James Biden. Und Devon Archer ist einer von Hunter Bidens Geschäftspartnern.

US-Beamter Kent äußerte Bedenken

Joe Biden war bis 2016 Vizepräsident der Vereinigten Staaten unter dem damaligen demokratischen Präsidenten Barack Obama. Aktuell ist Joe Biden US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten.

Zwei Republikaner – der Finanzvorsitzende Chuck Grassley und der Vorsitzende des Heimatschutzministeriums Ron Johnson – leiteten die Untersuchungen.

Im Zuge der Ermittlungen wurde offenbart, dass George Kent Anfang 2015 gegenüber dem Büro von Joe Biden Bedenken über einen möglichen Interessenskonflikt geäußert hatte, da Hunter Biden damals im Vorstand von Burisma, einer ukrainischen Gasfirma, saß. Der Umstand, dass Kent, der damals stellvertretender Missionschef der US-Botschaft in Kiew war, diese Bedenken äußerte, gilt als ein Schlüsselelement in den Untersuchungen gegen Biden.

„Die Anwesenheit von Hunter Biden im Vorstand von Burisma war sehr unangenehm für alle US-Beamten, die eine Antikorruptionsagenda in der Ukraine vorantreiben wollten“, schrieb Kent 2016 in einer E-Mail an seine Kollegen.

Dem neuen Bericht des US-Kongresses zufolge wurde auf die Bedenken von Kent nicht eingegangen.

Im Oktober 2015 äußerte Amos Hochstein, ein Beamter des US-Außenministeriums, gegenüber dem damaligen US-Vizepräsident Joe Biden, sowie seinem Sohn Hunter Biden die Besorgnis, dass die Position der Gasfirma Burisma russische Desinformationsbemühungen ermöglichte. Zudem hätte die Gefahr bestanden, dass die US-Politik in der Ukraine untergraben werde.

Bestechungsgeld von angeblich sieben Millionen US-Dollar geflossen

Hunter Biden war im Vorstand bei Burisma tätig, als der Eigentümer des Unternehmens angeblich sieben Millionen US-Dollar an Beamte des ukrainischen Generalstaatsanwalts zahlte, um das Verfahren gegen ihn einzustellen. Kent gab an: Das Bestechungsgeld sei im Dezember 2014 gezahlt worden. Als er von der Sache Wind bekommen hatte, meldete Kent den Vorfall dem FBI.

Hunter Biden und Devon Archer erhielten vier Millionen US-Dollar für ihre Mitgliedschaft im Vorstand der Gasfirma. Sie und andere Mitglieder der Familie Biden erhielten ebenfalls Millionenbeträge von Ausländern mit fragwürdigem Hintergrund, heißt es seitens der Senats-Ausschüsse.

Archer erhielt beispielsweise 142.300 US-Dollar von einem kasachischen Staatsbürger – angeblich für den Kauf eines Autos. Dies soll sich am selben Tag zugetragen haben, an dem US-Vizepräsident Joe Biden vor ukrainischen Gesetzgebern in Kiew eine Rede hielt.

Hunter Biden erhielt 3,5 Millionen US-Dollar von Elena Baturina, der Witwe des ehemaligen Moskauer Bürgermeisters. Auch erhielt der Sohn des damaligen Vize Millionenbeträge aus Geschäften mit Personen, die mit der Kommunistischen Partei Chinas und der chinesischen Volksbefreiungsarmee in Verbindung stehen.

Hunter Biden bezahlte auch „gebietsfremde Frauen, die Staatsangehörige Russlands oder anderer osteuropäischer Länder waren und anscheinend mit einem ‚osteuropäischen Prostitutions- oder Menschenhändlerring‘ in Verbindung stehen“, heißt es in dem Bericht.

Kritik an den Vorwürfen

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Andrew Bates, Sprecher der Wahlkampf-Kampagne von Joe Biden, sagte am Mittwoch in einer Erklärung: Die Untersuchung habe der Bundesregierung nur wertvolle Zeit inmitten der COVID-19-Pandemie gekostet.

„Wozu? Um einen ausländischen Angriff auf die Souveränität unserer Wahlen mit Steuerzahlergelder zu subventionieren. Ein Angriff, der seit langem widerlegt ist und auf einer knallharten rechten Verschwörungstheorie fußt, die darauf beruht, dass Senator Johnson selbst korrupt ist und die, wie der Senator nun ausdrücklich erklärt hat, mit dem Versuch genutzt werden sollte, Donald Trumps Wiederwahlkampagne zu retten“, so Bates.

Die Verantwortlichen verteidigten die Untersuchung gegen die Kritik. Am Mittwoch schrieben sie: Der Ausschuss für Innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten sei dazu befugt „die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Operationen aller Regierungszweige zu untersuchen, einschließlich der möglichen Existenz von (…) Korruption oder unethischen Praktiken (…) [und] Interessenkonflikten“.

Der Finanzausschuss des Senats habe die Gerichtsbarkeit über die US-Regierung und das Finanzministerium, was die Aufsichtsgerichtsbarkeit über potenzielle Finanzverbrechen einschließe, fügen sie hinzu.

Hunter Biden verteidigte im Oktober 2019 seine Arbeit mit Burisma und China. „Ich denke, es war ein schlechtes Urteil meinerseits. Ich denke, dass es ein schlechtes Urteilsvermögen war. Doch, wenn ich jetzt zurückblicke, glaube ich nicht – ich weiß es – das ich irgendetwas falsch gemacht habe. Nichtsdestotrotz war es ein schlechtes Urteilsvermögen, in etwas verwickelt zu sein, was in vielerlei Hinsicht (…) ein Sumpf ist? Ja“, sagte er zu „ABC News“.

„Ich habe einigen sehr unethischen Leuten eine Chance gegeben, auf illegale Weise zu handeln und damit zu versuchen, meinem Vater zu schaden. Das war mein Fehler. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Habe ich etwas Ungebührliches getan? Nein, in keiner Weise. In keinster Weise.“

Während dieses Gesprächs änderte Hunter Biden seine Antwort darauf, ob er seine damaligen Geschäfte mit seinem Vater besprochen hatte.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: Joe Biden’s Son Connected With Russian, Chinese Nationals While Father Was Vice President: Congressional Report (deutsche Bearbeitung so)

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