US-Polizisten wegen vorsätzlicher Tötung eines Obdachlosen angeklagt (+Video)

Epoch Times14. Januar 2015 Aktualisiert: 14. Januar 2015 16:36

James Boyd, ein Obdachloser aus den USA, wurde von zwei Polizisten erschossen. Boyds Sterben wurde von einer Helmkamera eines Beamten auf Video ausgezeichnet.

Am 16. März wollte der obdachlose Mann ohne offizielle Genehmigung in den Sandia Mountains übernachten. Drei Polizisten kamen zu dem Platz um den Mann zu vertreiben. 

Die Beamten wechselten einige Worte mit Boyd, worauf dieser seinen Rucksack und andere Sachen nimmt und allen Anschein nach das Gelände ohne Widerstand verlassen will. 

Dann passiert plötzlich das Unerwartete. Ohne Vorahnung zündet ein Polizist eine Schockgranate. Danach schießen zwei Polizisten scharf. Boyd fällt zu Boden. Er wird ins Krankenhaus gebracht, wo nur mehr sein Tod festgestellt werden kann. Danach wird bekannt, dass der Mann zwei Messer bei sich hatte.

Im Bundesstaat New Mexico demonstrierten nach der Veröffentlichung des Videos Hunderte Menschen gegen das Vorgehen der Polizei. "Euch braucht keiner. Ihr seid für nichts gut", schrie die aufgebrachte Menge die Polizisten an, berichtet Spiegel Online. 

Wie die "New York Times" berichtet, hat die Staatsanwaltschaft die beiden Beamten jetzt wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt. Nun muss ein Richter entscheiden, ob es genug Beweismaterial gibt, um das Verfahren fortzuführen. (so)

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