US-Präsident in Polen: Trump-Ansprache bei Denkmal in Warschau – „Amerika liebt Polen“ + Video

Epoch Times6. Juli 2017 Aktualisiert: 12. Juli 2017 15:13
US-Präsident Donald Trump ist zu Besuch in Polen. Trump wurde vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda im Warschauer Königsschloss begrüßt. Trump hält eine Rede in Warschau in der Nähe des Denkmals für den Aufstand gegen die Nationalsozialisten.

+++ Newsticker +++

US-Präsident Donald Trump hat in Polen seine mehrtägigen politischen Gespräche in Europa begonnen. Trump hält eine Rede in Warschau in der Nähe des Denkmals für den Aufstand gegen die Nationalsozialisten.

Livestream von Trumps Ansprache in Warschau

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Trump hat eine harte Reaktion auf Bedrohungen aus Nordkorea angekündigt. „Wir werden dem sehr entschieden begegnen“, sagte Trump bei seinem Besuch in Warschau. In der polnischen Hauptstadt begann Trump seine dreitägigen politischen Gespräche in Europa.

Trump kritisiert Putin

Kurz vor dem G20-Gipfel hat US-Präsident Donald Trump scharfe Kritik an Russland geübt. Er warf Moskau bei seinem Besuch in Polen „destabilisierendes“ Verhalten vor, wie aus dem am Donnerstag vorab verbreiteten Text seiner Warschauer Rede hervorgeht. Trump will den russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitag am Rande des G20-Treffens in Hamburg erstmals zum persönlichen Gespräch treffen.

Pressekonferenz mit Andrzej Duda

US-Präsident Donald Trump hat in Warschau seine mehrtägigen politischen Gespräche in Europa begonnen. Trump wurde vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda im Warschauer Königsschloss begrüßt.

Hauptprogrammpunkt des Besuchs an der Nato-Ostflanke ist eine Rede des US-Präsidenten am Denkmal des Warschauer Aufstandes, in der er seine Vision der transatlantischen Beziehungen umreißen will.

Ausschnitt aus der Pressekonferenz:

Nach seiner Rede reist der US-Präsident nach Deutschland weiter, wo er sich am Abend in Hamburg mit Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen soll, um ein Vorgespräch zum G20-Gipfel zu führen.

US-Präsident vor G20-Gipfel in Polen

Vor dem G20-Gipfel in Hamburg ist US-Präsident Donald Trump am Mittwoch zu einem Besuch in Polen angekommen. Die Maschine mit dem Präsidenten und seiner Frau Melania an Bord landete am Abend in Warschau. In Hamburg wird Trump am Donnerstagabend zu einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet.

In Polen will Trump am Donnerstagmittag (13.00 Uhr) eine Rede in Warschau in der Nähe des Denkmals für den Aufstand gegen die Nationalsozialisten halten. Trump werde eine „Vision nicht nur für die künftigen Beziehungen mit Europa, sondern auch für die Zukunft unserer transatlantischen Allianz aufzeigen“, sagte sein Nationaler Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster im Vorfeld der Reise.

Die nationalkonservative Regierung in Polen dürfte den US-Präsidenten nicht zuletzt wegen seiner politischen Nähe einen freundlichen Empfang bereiten.

Trump nimmt an Gipfel der „Drei-Meeres-Initiative“ teil

Trump will dem Vernehmen nach auf die US-Militärpräsenz in Polen und die erste Lieferung von Flüssigerdgas aus den USA verweisen und somit seinen Beistand für Warschau deutlich machen. Dadurch soll Russland das Thema Energielieferungen als Druckmittel gegen westliche Staaten genommen werden. Trump nimmt in Polen zudem an einem Gipfel der „Drei-Meeres-Initiative“ (Baltikum, Adria und Schwarzes Meer) mit rund einem dutzend europäischen Staaten teil (gegen 11.00 Uhr).

Die Europäer in Brüssel werden genau verfolgen, ob Trump die polnische PiS-Regierung unterstützt.

Trump bei G20-Gipfel in Hamburg

Von Warschau reist Trump direkt nach Hamburg, wo er am Freitag zum ersten Mal mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum direkten Gespräch zusammentreffen wird. Vorher ist am Donnerstagabend eine Unterredung mit Bundeskanzlerin Merkel (18.00 Uhr) vorgesehen.

Zu den Themen mit Putin könnten neben Syrien, der Ukraine, Nordkorea und dem Anti-Terror-Kampf auch die mutmaßlichen russischen Hackerangriffe im US-Wahlkampf zählen.

Trump wird in Hamburg auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammenkommen. Er wirft China aktuell vor, zu wenig gegen das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas zu unternehmen. Die USA und Südkorea hatten als Antwort auf den jüngsten Raketentest Pjöngjangs am Mittwoch eine gemeinsame Militärübung abgehalten, bei der ein Angriff auf Nordkorea simuliert wurde. Der G20-Gipfel in Hamburg beginnt am Freitag und endet am Samstag. (afp/dpa/dts/so)



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