Senator Ted Cruz (Republikaner) am Rio Grande River in Texas.Foto: Sen. Ted Cruz

„Das Schlimmste, das ich je gesehen habe“: US-Senator spricht von „ausgewachsener Krise“ an US-Grenze

Von 30. März 2021 Aktualisiert: 30. März 2021 17:48
Die Lage an der Grenze zwischen den USA und Mexiko spitzt sich zu. Politiker aus beiden Lagern beklagen die untragbare Situation. Präsident Biden sieht aber offenbar keinen Handlungsbedarf.

Der republikanische Senator Ted Cruz aus Texas wurde daran gehindert, Videos von einer Einrichtung der Border Patrol entlang der Grenze zwischen Mexiko und den USA zu machen. Cruz sagte, Mitarbeiter der US-Regierung unter Präsident Joe Biden hätten ihn daran gehindert.

„Bitte geben Sie den Menschen Würde. Bitte geben Sie den Menschen Würde. (…) Bitte respektieren Sie die Menschen und die Regeln“, sagte die Mitarbeiterin des Biden-Teams zu Cruz, während sie die Kamera mit ihrem Gesicht blockierte. Das geht aus einem Video hervor, das Cruz dem US-Sender „Fox News“ zeigte.

„Sie arbeiten also für den Beauftragten. Sie sind eine leitende Beraterin? Sie wurden vor zwei Wochen eingestellt und sind angewiesen, uns zu bitten, hier keine Bilder zu machen, weil die politische Führung beim DHS [Department of Homeland Security] nicht will, dass das amerikanische Volk es weiß?“, sagte Cruz zu der Beamtin.

Die Mitarbeiterin, die ihre Identität nicht preisgeben wollte, sagte zu Cruz: „Bitte behandeln Sie die Leute nicht so“, womit sie die zahlreichen Migranten an der Grenze meinte. Cruz antwortete: „Das ist Ihre Politik, die leider versucht, das hier zu verstecken.“

Cruz sagte weiter: „Ich verstehe, dass Sie angewiesen wurden, und ich respektiere Sie. Ich möchte die Situation hier beheben. Die Verwaltung, für die Sie arbeiten, ist verantwortlich für diese Bedingungen.“

Im Gespräch mit „Fox News“ sagte der Senator: „Die Situation an der Grenze ist das Schlimmste, was ich je gesehen habe. Es ist eine ausgewachsene Krise.“

Verheerende Zustände an US-Grenze

Cruz und über ein Dutzend republikanische Senatoren besuchten in der vergangenen Woche die US-Grenze. Wegen des massiven Flüchtlingsstroms, ausgelöst durch Dekrete der US-Regierung, befinden sich dort viele überfüllte Lager mit illegalen Einwanderern, darunter viele unbegleitete Minderjährige.

In den letzten Wochen haben Republikaner die Verwaltung von Präsident Biden für den Anstieg der illegalen Einwanderung verantwortlich gemacht. Biden meinte in einer Pressekonferenz jedoch, ein derartiger Anstieg an Zuwanderern sei „Routine“. Außerdem beschuldigte der Präsident die vorherige Regierung für die schlechten humanitären Bedingungen an der Grenze.

Senator Curz, dem es schließlich gelungen war, einige Bilder zu machen, postete diese auf Twitter. Er schrieb: „Die Biden-Administration will nicht, dass das amerikanische Volk das sieht.“

Auf den Bildern ist eine überfüllte Einrichtung mit illegalen Einwanderern in Donna, Texas – nahe der Grenze – zu sehen.

„Deshalb lassen sie die Presse nicht rein. Dies ist die Anlage von CBP [U.S. Customs and Border Protection] in Donna, Texas. Dies ist eine humanitäre [Krise] und eine Krise der öffentlichen Gesundheit“, twitterte Cruz.

Letztendlich erlaubte man Journalisten den Zutritt zu den Lagern an der Grenze, nachdem ihnen der Zugang zuvor weitestgehend verweigert worden war.

Einige Demokraten, deren Bezirke an der Grenze liegen, appellieren an Biden. Der Präsident müsse „sofort Maßnahmen ergreifen“, um die Situation zu entschärfen.

Der demokratische Repräsentant Henry Cuellar aus Texas sagte „CBS News“ am Sonntag, 28. März: Zahlreiche Familien, die die Grenze illegal überquerten, seien von den Grenzbeamten einfach durchgewunken worden, ohne dass sie aufgefordert worden seien, vor Gericht zu erscheinen. „Sie sollten eigentlich in 60 Tagen vor Gericht erscheinen und sich bei einem ICE-Büro [Büro der Polizei- und Zollbehörde] melden“, sagte er. „Sowas hat es noch nie gegeben.“

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: Biden Staffer Blocks Ted Cruz From Taking Video at Border Facility (deutsche Bearbeitung oz)



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