Massenüberprüfung
USA verschärfen Sicherheitsregeln: Regierung prüft Flüchtlingsstatus von 235.000 Menschen
Die USA planen eine erneute Sicherheitsüberprüfung von rund 235.000 Flüchtlingen, die seit 2021 aufgenommen wurden. Die Regierung begründet dies mit dem Schutz der nationalen Sicherheit.

Unter Migranten in den USA haben Trumps Ankündigungen große Angst ausgelöst. (Archivbild)
Foto: Felix Marquez/dpa
Die US-Regierung plant laut einem Medienbericht eine erneute Überprüfung des Flüchtlingsstatus vieler in den Vereinigten Staaten lebender Menschen. Ziel sei es, sicherzustellen, „dass Flüchtlinge keine Gefahr für die nationale oder öffentliche Sicherheit darstellen“, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf ein internes Behördendokument sowie eine mit dem Vorgang vertraute Person.
Die geplante Überprüfung soll demnach Flüchtlinge betreffen, die zwischen 2021 und 2025 in die USA eingereist sind. In diesem Zeitraum hätten rund 235.000 Menschen Schutz nach dem geltenden Programm beantragt.
Flüchtlingsorganisation äußert Bedenken
Die in New York ansässige Organisation IRAP (International Refugee Assistance Project) kritisierte das Vorhaben in einer Stellungnahme. Die erneute Prüfung sei eine zusätzliche Belastung für Betroffene und Behörden, da Flüchtlinge vor ihrer Aufnahme bereits ein umfangreiches Sicherheitsverfahren durchliefen.
In den vergangenen Jahren hatte die US-Regierung die jährliche Aufnahmegrenze gesenkt. Künftig sollen demnach bis zu 7.500 Personen pro Jahr aufgenommen werden; zuvor lag die Obergrenze bei 125.000 Flüchtlingen. Der Schritt wird in den USA sowohl befürwortet als auch kritisiert und ist Teil einer breiteren politischen Debatte über Migrations- und Sicherheitsfragen. (dpa/red)
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