Foto: TED ALJIBE/Getty Images

Verschwundenes Flugzeug: „Google Maps wird den Flug MH370 nicht finden“

Epoch Times13. März 2014 Aktualisiert: 13. März 2014 11:50

Google sagte, dass man sich nicht auf Google Maps verlassen kann um das verschwundene Malaysia Airlines Flugzeug zu finden.

Viele Menschen versuchen, dass verschwundene Flugzeug via Google Maps oder der "Street View"-Funktion zu finden. Ein Sprecher von Google sagte, dass man so etwas nicht machen solle.

"Ja, es können Bilder da sein, aber das sind keine Satellitenbilder in Echtzeit. Es kann sein, dass wir die Bilder schon vor mehreren Wochen oder Monaten zur Verfügung gestellt bekommen haben", sagte ein malaysischer Google-Sprecher, der von "The Star" zitiert wurde.

Einige Leute meldeten "The Star" sowie der Zeitung "Inquirer", dass sie Wrackteile des Flugzeugs gefunden hätten. Auf Twitter behaupteten einige Nutzer auch, dass sie das Flugzeug gefunden hätten.

Die Bilder die zu den Zeitungen geschickt werden zeigen lediglich ein Flugzeug über dem Ozean.

"Diese Bilder zeigen oftmals nur die Route des Flugzeuges, können aber nicht als mögliche Absturzstelle in Betracht gezogen werden", sagte der Sprecher zu der "Inquirer".

Ein besorgter Anrufer sagte der "Inquirer", dass die Maschine in der Nähe einer vietnamesischen Insel südwestlich der Stadt Ho Chi Minh abgestürzt sei und er habe dies mit Hilfe von Google Map herausgefunden.

Nach Angaben des Nachrichtendienstes "Malaysischen Digest", wollen die Menschen die diese Bilder einsenden "nur Aufmerksamkeit erregen".

"Eine der unverschämtesten Falschmeldungen ist ein Bild von einem Flugzeug etwa einen Kilometer von Cau Ma Thien Lanh auf Google Maps", so die Zeitung in einem Leitartikel.

Ein ehemaliger Malaysia Airlines Flugbegleiter sagte zur "Digest", dass es lächerlich sei zu glauben, dass Google Maps die Maschine finden kann, wenn Rettungsleute und Regierungsbeamte dies nicht können.

"Wenn man das verschwundene Flugzeug einfach auf Google Maps finden kann, warum sind dann verschiedene Länder mit modernsten militärischen Mittel in der Such-und Rettungsmission involviert?", wurde der Flugbegleiter zitiert. "Jetzt will jeder an Verschwörungstheorien glauben, denn die Wahrheit ist nicht "sexy" genug und es ist langweilig zu akzeptieren was in den Nachrichten ausgestrahlt wird."

"Die Welt schaut zu wie wir auf diese Tragödie reagieren. Sie überprüft nicht nur die Behörden sondern auch die Bürger. Eine falsche Handlung könnte sich schlecht auf die Branche oder sogar die ganze Nation auswirken", sagte er. (so)

Dieses Bild ist von Google Maps und soll die angebliche Absturzstelle zeigenDieses Bild ist von Google Maps und soll die angebliche Absturzstelle zeigenFoto: Screenshot/Twitter
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