Viktor Orban: Flüchtlingsströme für Aus- und Einwanderungsländer negativ

Epoch Times13. November 2015 Aktualisiert: 13. November 2015 12:37
Ungarns Präsident ist davon überzeugt, dass die Masseneinwanderung in Europa weder für die Auswanderungs- noch für die Einwanderungsländer eine positive Entwicklung darstelle.

Europa und Afrika müssten begreifen, dass die Masseneinwanderung nach Europa eine negative Erscheinung sei, sagte Ungarns Premierminister Viktor Orban in Malta. Viele Teilnehmer des Migrationsgipfels wären aber vom Gegenteil überzeugt. 

"Wir haben die gleichen Schwierigkeiten bezüglich dieser Frage wie innerhalb der EU. Die grundlegenden Punkte sind nicht geklärt. Viele in der EU denken, dass die Migration eine gute Erscheinung ist, die europäische Erfahrung zeigt jedoch das Gegenteil. Die Migration stellt keine Situation dar, in der Auswanderungs- und Einwanderungsländer gewinnen. In dieser Situation haben alle verloren", sagte Orban, laut dem Pressedienst der EU-Kommission. 

Über das Flüchtlingsthema müsse anders diskutiert werden. Diese Erscheinung könne nicht als etwas positives wahrgenommen werden, da dies den Interessen der EU-Bürger völlig widerspreche.

Der EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker ist jedoch vom Gegenteil überzeugt. Zu Beginn des Migrationsgipfeles meinte Juncker, die Asylkrise würde neue Möglichkeiten bieten und keine Bedrohung der europäischen Lebensweise darstellen. (so) 

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN