Wien: Tumult in Arztpraxis – Migranten wollten rückwirkende Krankmeldung für Deutschkurs

Als die beiden Männer in der Arztpraxis vorsprachen, wurde schnell klar, dass sie bereits bei einem anderen Arzt zuvor abgeblitzt waren.
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Symbolbild.Foto: Rolf Vennenbernd/Archivbild/dpa
Epoch Times19. September 2019

Sie hätten zum Deutschkurs gehen sollen, diesen aber geschwänzt. Dann fürchteten sie um ihr Arbeitslosengeld und so beschlossen die beiden anerkannten Flüchtlinge aus dem Balkan und aus Afghanistan, sich in der Praxis von Dr. Asghar Schiri Pour Tscharlou in der Mariahilfer Straße in Wien-Fünfhaus ein ärztliches Attest zu besorgen.

Laut „OE24“ versuchte der eine dem Arzt vorzugaukeln, dass er Kopfschmerzen habe und deshalb für die vergangenen drei Tage eine Krankmeldung brauche. Der zweite „Patient“ wollte nicht einmal seine E-Card hergeben, damit der Arzt die Daten eingeben konnte.

Der Arzt weigerte sich, die von den Geflüchteten geforderte Krankmeldung zu erteilen. Der „Krone“ gegenüber sagte der Mediziner:

Offenbar waren die beiden anerkannte Flüchtlinge. Sie blitzten zuvor bei einem Kollegen ab und versuchten nun bei mir ihr Glück.“

(Dr. Asghar Schiri Pour Tscharlou, Wien)

Daraufhin wurden die beiden Männer böse. Einer schrie herum: „Verdammt, ich brauch die Krankmeldung, ich bekomme sonst kein Geld mehr vom AMS, weil ich den Deutschkurs verpasst habe“. Wüstes Geschimpfe ergoss sich über den Arzt. Aufgrund der sich entwickelnden tumultartigen Zustände musste schließlich die Polizei alarmiert werden und die Migranten in ihre Schranken weisen.

Mehr konnte die Polizei nicht machen. Auch konnte der Arzt keine Anzeige bei den Polizeibeamten erstatten, „weil Beschimpfungen eine Zivilrechtssache seien“, hieß es. (sm)



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