Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs in Punta Islita, Guanacaste, Costa Rica.Foto: Costa Rica's Civil Aviation/AP/dpa

Zwölf Tote bei Flugzeugabsturz in Costa Rica

Epoch Times1. Januar 2018 Aktualisiert: 1. Januar 2018 8:37
Trauriger Silvestertag für das mittelamerikanische Naturparadies: Zehn US-Touristen und zwei einheimische Piloten kommen in den Flammen ums Leben, als die Cessna kurz nach dem Start in eine Bergkette rast.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind im Westen von Costa Rica zehn Touristen aus den USA und zwei einheimische Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

Die Maschine sei nahe Punta Islita in der Provinz Guanacaste an der Pazifikküste in den Bergen abgestürzt und in Flammen aufgegangen, teilte das Luftfahrtamt des mittelamerikanischen Landes am Sonntag mit.

Präsident Luis Guillermo Solís sprach den Angehörigen sein Beileid aus und versprach eine gründliche Untersuchung des Unglücks. „Die Regierung wird die Familien der Opfer mit allem Nötigen unterstützen“, schrieb der Staatschef auf Twitter. „Das Volk von Costa Rica bezeugt seine Solidarität.“

Unter den Opfern waren mehrere Angehörige einer Familie, die in einem Hotel in Punta Islita Urlaub machten. Zudem kamen die beiden Piloten des privaten Flugunternehmens bei dem Unglück ums Leben. Einer der Piloten war ein Cousin von Costa Ricas früherer Staatschefin Laura Chinchilla, wie die Ex-Präsidentin bestätigte.

Medienberichten zufolge hatte das Flugzeug Probleme beim Start und stürzte kurz darauf ab. Offenbar gelang es den Piloten nicht, zügig genug an Höhe zu gewinnen und das Flugzeug über die Bergkette zu steuern. Die Maschine vom Typ Cessna 208B Grand Caravan sollte die Urlauber zum Flughafen Juan Santamaría nahe der Hauptstadt San José bringe.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Costa Rica. Die abwechslungsreiche Natur mit Regen- und Mangrovenwäldern, Savannen, Stränden und Vulkangebieten zieht jedes Jahr zahlreiche Urlauber in das kleine Land. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion