13 Brandanschläge auf Bahnanlagen an einem Tag – Rainer Wendt nennt landesweite linke Anschlagserie „Terrorismus“

Von 20. June 2017 Aktualisiert: 20. Juni 2017 21:47
"Wir werden die Maschinisten nicht aufhalten, noch nicht", heißt es in einem Bekennerbrief der Linksextremisten. Deutschlands Bahnverkehr wurde am Montag von einer Welle Brandanschläge getroffen, ganze 13 Stück laut Bundesinnenministerium. Grund genug für Polizei-Gewerkschaftschef Rainer Wendt, das Kind beim Namen zu nennen: "Terrorismus".

Im Unterschied zu den islamistischen Terrorangriffen, die sich hauptsächlich gegen Menschenleben richten, zeigten die Linksextremisten in Deutschland bisher eher daran Gefallen, die Infrastruktur an sich anzugreifen, wie jetzt wieder durch Brandanschläge u. a. in Hamburg, Berlin und Leipzig. Allerdings beweisen die jüngsten Angriffe auf Polizisten in Berlin, dass der Kampf der Linken gegen die Gesellschaft in eine neue Phase einzutreten scheint.

Am Montag bekannten sich die Linksextremisten zu mehreren Brandanschlägen auf Bahnanlagen in verschiedenen Bundesländern und sorgten damit in den betroffenen Städten für chaotische Situationen, wie die „Junge Freiheit“ berichtet.

Ulbig: Hoch kriminell – harte Bestrafung

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) schickte eine eindeutige Warnung an die radikalen G20-Gegner, so der „MDR“:

Das hat nichts mehr mit Globalisierungs- und Gesellschaftskritik zu tun, das ist einfach nur hoch kriminell und erfordert eine harte Bestrafung.“

(Markus Ulbig, Innenminister, Sachsen)

Brandanschläge auf Bahnanlagen

Gegen 3 Uhr morgens meldete die Bahnaufsicht in Berlin einen gelegten Kabelbrand in der Nähe des S-Bahnhofs Treptower Park. Es kam zu zahlreichen Zugausfällen.

In Leipzig, neben Berlin und Hamburg eines der Linksextremismuszentren Deutschlands, ermittelt das Operative Abwehrzentrum der Polizei zu mehreren Brandanschlägen auf Bahnanlagen, die am Montag den Zugverkehr fast vollständig zum Erliegen gebracht haben, so der „MDR“. Polizeihubschrauber sichteten brennende Kabelschächte an den Bahnanlagen in Leutzsch, Wiederitzsch, Slevoightstraße und Riesaer Straße/Wurzener Straße. Dadurch wurden zudem die Signalanlagen der Deutschen Bahn in ganz Sachsen gestört.

In Hamburg wurden zwei Brandherde auf der Bahnstrecke zwischen Rahlstedt und Ahrensburg entdeckt. Betroffen wurden dadurch u. a. die Regionalzüge zwischen Lübeck und Hamburg.

Auch in Dortmund wurden Kabelstränge in einem Schacht an der Bahnstrecke Bochum – Dortmund mittels Brandbeschleuniger angegriffen.

Heute Morgen haben wir die Kabelstränge entlang mehrere Hauptstrecken der Bahn in Brand gesetzt.“

(„Shutdown G20“)

Organisierter und koordinierter Terrorismus

In Hinsicht auf die Angriffe sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag der „JF“:

Solche sinnlosen Taten sind ein gemeingefährlicher Angriff auf uns alle.“

(Stephan Mayer, CSU)

Daher müssten diese Taten konsequent verfolgt und geahndet werden. Sollte sich bewahrheiten, dass es sich um eine konzertierte Aktion der Linksextremisten handelt, lasse dies nichts Gutes für den kommenden G20-Gipfel vermuten, so der Innenexperte.

Bereits im März 2015 hätte sich bei der Eröffnung der EZB-Zentrale in Frankfurt am Main gezeigt, „dass die Grenze zwischen der Gewalt gegen Sachen und Gewalt gegen Menschen ohnehin fließend ist“, so Mayer.

Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sagte deutliche und unmissverständliche Worte:

Das ist Terrorismus. Die Taten waren gut organisiert und koordiniert. Hier wird versucht, mit Gewalt die politische Stimmung zu beeinflussen.“

(Rainer Wendt, DPolG-Chef)

Linke und Islamisten mit Aufmerksamkeitsdefizit?

Leider werde der Linksextremismus von der Politik nicht als „brennendes Problem“ wahrgenommen, so Wendt weiter. Er werde vielmehr oftmals verharmlost.

Die Linksextremisten befinden sich derzeit in einem Aufmerksamkeitswettlauf mit Islamisten. Von solchen Anschlägen auf neuralgische Verkehrspunkte, bei denen man Tausende Unbeteiligte in Geiselhaft nimmt, erhofft sich die Szene größere Aufmerksamkeit.“

(Rainer Wendt, Polizeigewerkschaft)

Leider sei zu erwarten, dass es zu weiteren Attacken dieser oder anderer Art komme. Zu verhindern seien solche Taten kaum.

Wir werden die Maschinisten nicht aufhalten, noch nicht.“

(„Shutdown G20“)

Terrorgruppe „Shutdown G20“

Bekannterweise sagte schon der chinesische Kommunistenführer Mao: „Mit dem Himmel kämpfen, mit der Erde kämpfen, mit den Menschen kämpfen, die Freude ist grenzenlos.“

In ihrer ewig gestrigen Denkweise kämpfen die Linken gegen alles und jeden. Diese krankhafte Vorgehensweise kann man in der Politik genauso entdecken, wie in den terroristischen Aktionen der Linksextremisten und in allen Ländern mit kommunistischer Diktatur.

Wir greifen ein in eines der zentralen Nervensysteme des Kapitalismus: mehrere Zehntausend Kilometer Bahnstrecke. Hier fließen Waren, Arbeitskräfte, insbesondere Daten.“

(„Shutdown G20“)

Zu legitimieren versuchen die Extremisten ihre Aktionen damit, gegen den G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg zu protestieren. Damit wollen sie der ganzen Welt verdeutlichen, wie breit der Widerspruch gegen den Gipfel sei, so die „JF“.

Das Bekennerschreiben endet mit einem Aufruf an alle destruktiven Kräfte im Land:

Das einzige Maß für die Krise des Kapitalismus ist der Grad der Organisierung der Kräfte, die ihn zerstören wollen.“

(„Shutdown G20“)

Siehe auch:

AfD erhält Drohbrief von „linksextremen Terroristen“ – Linke bedrohen „Andersdenke mit todbringender Substanz Anthrax“

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