EuropaflaggeFoto: über dts Nachrichtenagentur

150 Landespolizisten sichern EU-Außengrenzen

Epoch Times9. Dezember 2015 Aktualisiert: 9. Dezember 2015 9:38

Zum ersten Mal seit Bestehen der Grenzschutz-Agentur Frontex der Europäischen Union werden zum Schutz der EU-Außengrenze deutsche Landespolizisten eingesetzt. "Sie werden besonders für den Aufbau der neuen Registrierungsstellen für Flüchtlinge, den sogenannten Hotspots, an der Küste Griechenlands benötigt", sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Demnach seien bereits rund 50 Polizisten aus allen 16 Bundesländern für die Grenzsicherung im Einsatz.

Insgesamt beträgt das Kontingent 150 Landespolizisten. Die meisten befinden sich aber noch in der Ausbildung für den Einsatz. "Die Landesbeamten werden für den Erkennungsdienst gebraucht, nehmen unter anderem Fingerabdrücke und führen Vernehmungen mit Schleppern", sagte Radek. Laut Gesetz dürfen eigentlich nur Bundespolizisten für die 2005 gegründete Grenzschutz-Agentur arbeiten. Damit die Landesbeamten das auch können, wird ein Trick angewandt: "Die Landesbeamten werden einfach für die Dauer des Einsatzes zur Bundespolizei versetzt", heißt es aus Polizeikreisen.

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion