AfD-Chef Jörg Meuthen.Foto: Michele Tantussi/Getty Images

AfD: Von der Leyen wird wieder scheitern – Linke: Von der Leyens Nominierung ist ein Rätsel

Epoch Times3. Juli 2019 Aktualisiert: 4. Juli 2019 19:52

AfD und Linke haben die Nominierung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten kritisiert.

„Wir würden durchaus einen christdemokratischen Kommissionspräsidenten tolerieren, sofern er konservativ ist, die Mittelmeerroute schließt und sich gegen weitere Kompetenzanmaßung der EU wendet“, sagte AfD-Chef Jörg Meuthen am Mittwoch. Dies könne man von der Verteidigungsministerin nicht behaupten.

„Sie würde an dieser Aufgabe absehbar scheitern, so wie sie als Arbeitsministerin und Verteidigungsministerin gescheitert ist“, so Meuthen weiter. Einzig positiv an ihrer Nominierung sei das Scheitern des Spitzenkandidatenverfahrens.

Auch aus den Reihen der Linken kam Kritik an der Nominierung. Der verteidigungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Tobias Pflüger, bezeichnete die Nominierung als „ernst gemeinten Witz“.

Von der Leyen sei in Deutschland „mitten im Beratersumpf“ und habe kein Problem der Bundeswehr gelöst, ließ sich Pflüger am Dienstag zitieren.

Wo genau die Qualifikation von Ursula von der Leyen für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin liegen soll, bleibt ein Rätsel.“

Der Linken-Politiker sieht auch Auswirkungen auf die Koalition in Berlin: Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel die SPD bei der Nominierung „übergangen und brüskiert“ habe, sei unter normalen Umständen „keine Grundlage für eine gemeinsame Regierungskoalition“. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion