AfD nennt Merkel-Entscheidung „gute Nachricht“ und fordert Abgang als Kanzlerin

Nachdem Angela Merkel ihren Verzicht auf den CDU-Vorsitz bekannt gegeben hat, fordert die AfD sogleich auch den Rücktritt als Kanzlerin.
Epoch Times29. Oktober 2018

Die AfD hat die Entscheidung von Angela Merkel zum Verzicht auf den CDU-Vorsitz als „gute Nachricht“ gewertet. Parteichef Jörg Meuthen sagte am Montag in Berlin, es sei dann naheliegend, „dass sie auch ihre Kanzlerschaft in Kürze abgibt“. Merkel habe selbst mehrfach den Parteivorsitz und die Rolle der Kanzlerschaft miteinander verknüpft. Die Kanzlerin „beginnt die Zeichen der Zeit zu verstehen“, sagte Meuthen.

Der Ko-Vorsitzende Alexander Gauland sagte, Merkel mache jetzt den Versuch, zu gehen, um die eigenen Partei zu retten. „Das hat sehr viel mit uns zu tun“, sagte der AfD-Politiker. Mit Blick auf mögliche künftige Koalitionen sagte Gauland, es gebe „noch eine Menge in der CDU, das sich verändern muss, um überhaupt eine Chance für eine Zusammenarbeit in ferner Zukunft zu haben“.

Merkel hat nach Angaben aus Parteikreisen am Vormittag angekündigt, auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember in Hamburg nicht mehr zur Wiederwahl als Parteivorsitzende anzutreten. (afp)

 



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