AfD-Politiker Jongen: Altparteien kennen „nur Rassismus von Deutschen, aber nie gegen Deutsche“

Von 26. February 2018 Aktualisiert: 26. Februar 2018 17:48
Dr. Marc Jongen, der Parteiphilosoph der AfD, hielt am 23. Februar seine zweite Rede im Deutschen Bundestag. Die AfD sei die einzige Partei im Bundestag, die gegen die Abschaffung Deutschlands kämpft, machte er mit Nachdruck deutlich. Dafür müsse sie aber ständig den Vorwurf der Hetze und des Rassismus einstecken.

Dr. Marc Jongen, der Parteiphilosoph der AfD, hielt am 23. Februar seine zweite Rede im Deutschen Bundestag. Jongen machte nicht nur klar, dass die AfD die einzige Partei im Bundestag ist, die gegen die Abschaffung Deutschlands kämpfe und sich gegen einen importierten arabischen Antisemitismus stelle, er arbeitete vor allem auch heraus, welch faulen, weil halbierten Rassismusbegriff die Altparteien kultivieren, die nur Rassismus von Deutschen kennen, aber nicht den gegen Deutsche. Erinnerungskultur sei notwendig, ja, aber nicht um einen Schuldkomplex zu pflegen, der das Land wehrlos mache, so Jongen.

Die AfD ist die einzige Partei im Bundestag, die gegen die Abschaffung Deutschlands kämpft

Es wäre vorauszusehen gewesen, so begann Marc Jongen seine Rede, dass die Politiker der Altparteien unter dem Vorwand, sich gegen Hetze zu wenden, just solche gegen die AfD betreiben würden. Die AfD stehe in einem schweren politischen Kampf. „Wir kämpfen“, so Jongen wörtlich, „für Deutschland, für eine Alternative zur Abschaffung dieses Landes als staatliche und kulturelle Einheit, die Sie alle betreiben, die Sie hier sitzen von den Altparteien“ (CSU, CDU, FDP, SPD, GRÜNE und DIE LINKE).

Durch die EU-Politik der „Etablierten“, durch ihre Politik der Masseneinwanderung, auch durch ihre Energiepolitik würden sich diese wenig schenken. Es gehe aber buchstäblich um alles. Und dabei könne es geschehen, dass in der Hitze des Gefechts und unter dem Eindruck permanenter Diffamierung der AfD Dinge geäußert würden, die im Ton unangemessen seien. Einzelne Stimmen aus dem Gesamtkonzert der AfD hätten in den roten Bereich hinein übersteuert. So viel Selbstkritik müsse sein, räumte der AfD-Politiker ein.

Aber mit ebensolcher Klarheit konstatierte Marc Jongen, dass die AfD sich keine Moralpredigten über Hetze und Rassismus von einer Partei anhören müsste von einer Partei, die wie die Grünen es für nicht nötig befinde, die von Deutschlandhass triefenden Tiraden eines Deniz Yücel auch nur mit einer Silbe zu kritisieren, der den Deutschen ganz offen das Volkssterben wünsche.

Die Grünen (und nicht nur diese) importieren arabischen Antisemitismus

Sodann wies Jongen auf die amtierende Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hin, die auf einer Demonstration mitlief, auf der „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ zu lesen war. „Das ist eine Schande für dieses hohe Haus“, so Jongen wörtlich in Richtung der grünen Bundestagsabgeordneten.

„Und dann hören wir hier heute allen ernstes, wir treten den Holocaust mit Füßen“, so der Philosoph weiter. Ob diese, die solches von sich geben, von Sinnen seien. „Wir haben die Stolpersteine für eine würdige und eindrückliche Form des Erinnerns an die Opfer des Nazi-Terrors bezeichnet.“ Die Grünen aber, bei denen führende Exponenten eng mit dem Linksterroristen und notorischen Antisemiten Dieter Kunzelmann verbunden waren, von einer solchen Partei müsse die AfD sich gewiss keinen Antisemitismus vorwerfen lassen. Von einer Partei, die eine hirnrissige Migrationspolitik bejubele und beklatsche, die dafür sorge, dass der arabische Antisemitismus nach Deutschland importiert werde, dass auf Detuschlands Straßen „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ gerufen werde – ein himmelschreiender Skandal! -, von einer solchen Partei lasse sich die AfD keinen Antisemitismus erklären.

Die AfD sei die einzige Partei, die dagegen wirklich effektive Maßnahmen zu unternehmen verspreche, die dafür sorgen werde, dass Juden sich wieder sicher fühlen können in Deutschland. „Also schweigen Sie uns mit Antisemitismus“, so Jongen wörtlich.

Der faule, weil halbierte Rassismusbegriff der Alten, die nur Rassismus von Deutschen, aber nicht Rassismus gegen Deutsche kennen

In Richtung des abwesenden Cem Özdemir (Die Grünen) fügte der AfD-Politiker an, dieser solle von Heimatwerten schweigen. Wer seine Heimat wirklich liebe, wie Özdemir es von sich behaupte, „der zerstört sie nicht systematisch wie Sie mit Ihrem Windradwahn, Ihrer Politik der Masseneinwanderung, die unbegrenzt kulturfremde Menschen ins Land holt“. Das habe Kriminalität schon jetzt massiv steigen lassen.

Das werde unser Land bis zur Unkenntlichkeit verändern – „und nicht zum Besseren, Frau Göring-Eckardt“, weil diese Menschen beim besten Willen nicht integrierbar seien in dieser Zahl. „Also ersparen Sie uns bitte dieses Schmierentheater“, so Jongen wörtlich. „Bleiben Sie lieber bei Toleranz, Weltoffenheit, Antidiskriminierung – auf diesen moralistischen Neusprech verstehen Sie sich besser als auf Heimat. Das glauben Sie ja selbst nicht einmal, was Sie da erzählen.“

Mit einer atemberaubenden Arroganz würden die Altparteienpolitiker denen, die die Heimat bewahren wollten, vorwerfen, sie seien Rassisten. „Bei Ihnen ist der Rassismus eben immer nur ein Rassismus von Deutschen, aber nie ein Rassismus gegen Deutsche. Und solange Sie einen solchen faulen, weil halbierten Rassismus-Begriff kultivieren, kommen Sie nicht einmal in die Nähe des Verständnisses, was wirklich im Argen liegt in diesem Land.“ Dies laufe vielleicht nicht in der Absicht, aber doch im Ergebnis auf einen Rassismus gegen Deutsche hinaus. Das sei die traurige Wahrheit.

Erinnerungskultur an Greueltaten: Ja – Kultivierung eines Schuldkomplexes, um wehrlos zu machen: Nein!

Mit einem Wort zur Erinnerungskultur beendete Marc Jongen seine Rede: „Wir brauchen eine würdige Erinnerung an die fürchterlichen Greueltaten der Nazis“. Aber die könnte nicht gleichbedeutend sein mit der Kultivierung eines Schuldkomplexes, der das Land wehrlos mache gegen jede Beleidigung, jede Vergewaltigung und jede Überrollung.

Über den Autor: Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt). Nach dem zweiten Staatsexamen absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Financial Consultant unter anderem an der heutigen MLP Corporate University. Er ist seit Jahren als freier Autor tätig. Sein Blog: Jürgen.Fritz.com

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