AfD warnt vor gewaltbereiter Antifa bei Demonstration in Berlin: „Diese Demo wird keine Kaffeefahrt“

Epoch Times23. Mai 2018 Aktualisiert: 23. Mai 2018 20:56
Die AfD rechnet bei ihrer Demonstration am Sonntag in Berlin mit tausenden Teilnehmern und gewaltsamen Gegenprotesten. "Jeder, der an unserer Demo teilnimmt, der weiß, dass das keine Kaffeefahrt wird," sagt der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Kalbitz.

Die AfD rechnet bei ihrer Demonstration am Sonntag in Berlin mit tausenden Teilnehmern und gewaltsamen Gegenprotesten.

Das AfD-Bundesvorstandsmitglied Guido Reil sagte am Mittwoch in Berlin, erwartet würden mindestens 2500 Teilnehmer, 5000 Teilnehmer wären bereits „ein großer Erfolg“. Für die Kundgebung angemeldet wurden 10.000 Teilnehmer.

Die AfD hat für Sonntag zu einer Demonstration unter dem Motto „Zukunft Deutschland“ aufgerufen. Bei dem Demonstrationszug vom Berliner Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor soll unter anderem gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung protestiert werden.

Parteien, Gewerkschaften und zahlreiche weitere Gruppierungen haben zu Protesten gegen die AfD-Demonstration aufgerufen. Das Bündnis „Stoppt den Hass – Stoppt die AfD“ ruft dazu auf, „dem Hass der AfD keinen Platz einzuräumen und der AfD die Straße nicht zu überlassen“. Derzeit sind elf Gegenkundgebungen angemeldet.

Die AfD, aber auch die Polizei erwarten gewaltsame Proteste der linken Szene. „Es gibt eine aktive gewaltbereite Szene“, sagte der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Kalbitz am Mittwoch. Bundesvorstandsmitglied Reil sagte, in einem Antifa-Internetvideo werde „ganz klar zu Gewalt“ aufgerufen. „Jeder, der an unserer Demo teilnimmt, der weiß, dass das keine Kaffeefahrt wird.“

Die Polizei wird am Sonntag mit mehr als 1000 Beamten im Einsatz sein, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. „Unsere Aufgabe ist es, den Teilnehmern ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu sichern.“ Deswegen müssten die verschiedenen Lager getrennt werden.

Die Polizei bereitet sich auf einen schwierigen Einsatz vor. Im Internet sei zu „gewalttätigen“ Aktionen aufgerufen worden, sagte der Polizeisprecher. (afp)



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