Alice Schwarzer: Frust über Schweigen zum Islamismus war AfD-Wahlhelfer schlechthin

Epoch Times4. Dezember 2017 Aktualisiert: 4. Dezember 2017 16:46
"Ohne das Problem mit dem Zuzug von Männern aus tief patriarchalen Ländern, die auch noch vom radikalen Islam verhetzt sind, wäre vermutlich die AfD heute nicht im Bundestag“, sagt Frauenrechtlerin Alice Schwarzer.

Alice Schwarzer kritisiert den Umgang der großen Parteien mit den Problemen, die die Zuwanderung durch islamistisch geprägte Migranten und Flüchtlinge bringt.

Die Frauenrechtlerin sagte der Katholischen Nachrichtenagentur, wer das Problem leugne, spiele den Rechten in die Hände.

Ohne das Problem mit dem Zuzug von Männern aus tief patriarchalen Ländern, die auch noch vom radikalen Islam verhetzt sind, wäre vermutlich die AfD heute nicht im Bundestag“, so Schwarzer.

Frust über das Probleme-Totschweigen der „Wahlhelfer“ der AfD

„Denn die wird vor allem von Leuten gewählt, die darüber frustriert sind, dass alle demokratischen Parteien wegsehen und so tun, als gäbe es diese Probleme nicht. Damit lassen sie nicht zuletzt auch die Mehrheit der aufgeklärten Musliminnen und Muslime im Stich, die als erste dem Druck und dem Terror der radikalen Islamisten ausgeliefert sind.“

Schwarzer äußerte sich schon mehrfach negativ gegenüber der Asylpolitik Deutschlands.

Frauenfeindlicher Kultureinfluss

Bereits im Mai 2016 hatte Schwarzer den Islamismus als „Faschismus unserer Zeit“ bezeichnet und gesagt, dass es in der Kölner Silvesternacht 2015 nicht um sexuelle Frustrationen, sondern um „Frauenklatschen“, um eine „Machtdemonstration gleichgesinnter Männer“ gegangen wäre.

Sie schrieb auf ihrer Webseite:

Sollte die Politik das Unbehagen dieser überwältigenden Mehrheit nicht ernst nehmen, statt es weiterhin zu ignorieren, abzustrafen, ja zu dämonisieren?

Denn es ist ja kein Unbehagen am türkischen Nachbarn oder an der türkischen Kollegin. Es ist ein Unbehagen an der offensiven islamistischen Agitation, der Propagierung der Scharia. Es ist das berechtigte Unbehagen an dieser neuen Form des Faschismus.“

Spätestens seit den Übergriffen in Köln sei für sie eine Islamismuskritik „überfällig und nötig“ geworden.

Sie bezeichnete die Masseneinwanderung überwiegend muslimisch gesinnter Asylsuchender als „falsche Toleranz„. In der muslimischen Welt gebe es einen traditionellen, eingefleischten Sexismus, den man in Deutschland so nicht hinnehmen könne, sagte Schwarzer. (aw/so)

Siehe auch:

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