Altmaier: Wegen „moralischer Verpflichtung“ – Kein Ende der Migrantenaufnahme

Epoch Times30. Oktober 2015 Aktualisiert: 30. Oktober 2015 13:39
Der Flüchtlingskoordinator der Kanzlerin sagte, in Deutschland gäbe es genug Arbeitsplätze um alle Migranten zu integrieren. Die Angst vor sozialen Spannungen hält er für übertrieben.

Die Bundesregierung sieht keinen Anlass die Flüchtlingsströme zu verringern. Im Gegenteil: Die Kanzlerin will noch weiter Migranten in großer Zahl in Deutschland aufnehmen. Dies kann man den Worten des Kanzleramtsministers Peter Altmaier entnehmen.

Es werde keine schnelle Lösung in der Asylkrise geben, da "der große Andrang der Schutzsuchenden nicht einfach umgekehrt werden kann", sagte er am Donnerstag in Berlin bei einer Konferenz zur "Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie", berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Es wäre die moralische Verpflichtung der Bundesrepublik die Menschen aufzunehmen. 

In Zukunft werde Deutschland daran gemessen, ob es in dieser Krise versagt habe oder nicht, meint der CDU-Politiker.  

Altmaier, der von der Bundeskanzlerin zum Flüchtlingskoordinator bestimmt wurde, sagte auch, dass auf europäischer Ebene in den letzten Wochen einiges erreicht worden wäre. Die Verteilung der Migranten auf die sogenannten Hotspots innerhalb der EU, sei bereits angelaufen. Außerdem wolle die Bundesregierung ein Konzept entwickeln, damit niemand mehr bei der Überfahr im Mittelmeer sein Leben aufs Spiel setzen müsse. 

Die Kritik an der Asylkrise hält Altmaier für übertrieben. Die Angst vor sozialen Spannungen und zu hoher Arbeitslosigkeit durch die Masseneinwanderung bezeichnet er als "Gerede". Altmaier meint, dass es in Deutschland genug Arbeitsplätze gebe, schreiben "DWN". 

Mit diesen Aussagen Widerspricht Altmaier, in Vertretung der Kanzlerin, vielen kritischen Stimmen in der Asylfrage. Die Kritik an der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin, kommen nicht nur außerhalb der CDU sondern auch aus den eigenen Reihen. (so) 

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