Amadeu-Antonio-Stiftung: „Alarmierende Nachrichten aus Chemnitz“ um „Eskalation rassistischer Gewalt“

Von 27. August 2018 Aktualisiert: 27. August 2018 21:29
Zu den Vorkommnissen in Chemnitz meldete sich auch die Amadeu-Antonio-Stiftung zu Wort.

Die von der ehemaligen Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit, Anetta Kahane, alias IM Viktoria betriebene „Amadeu-Antonio-Stiftung“ meldet sich auch zu den Vorfällen in Chemnitz zu Wort. Allerdings wird nicht auf den Messer-Mord an Daniel Hillig, einem Deutschen mit kubanischen Wurzeln, Bezug genommen, sondern vor den Menschen gewarnt, die anschließend durch die Straßen der Stadt einen Schweigemarsch veranstalteten. Am Rande des Marsches soll es durch Einzelne zu Attacken auf Migranten gekommen sein.

Alarmierende Nachrichten aus : Dort haben sich und rechte versammelt, die anscheinend vor etwa einer Stunde die Innenstadt gestürmt und die überrannt haben. @johannesgrunert ist vor Ort und twittert live.

In der Kritik: Die Kahane-Stiftung

Als „Gipfel des ideologischen Aktionismus“ bezeichnete Rechtsexperte Alexander Hoffmann (CSU) die Zusammenarbeit des Bundesjustizministeriums mit der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Der MdB der CDU, Thomas Feist, forderte gar das Streichen der Bundesmittel für die Stiftung, weil die Amadeu-Antonio-Stiftung immer wieder mit linksradikalen Onlinen-Projekten in Verbindung steht: Die Webseite der Stiftung sei für Denunziationen und zur Ankündigung von Gewalttaten genutzt worden, heißt es in einer Mitteilung des CDU-Abgeordneten an die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) im Dezember 2016.

Wie Feist kritisiert, wurde sowohl zum Angriff auf das Wahlkreisbüro des Bundesinnenministers Thomas de Maizière als auch zur Störungen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden durch Partner der Stiftung aufgerufen.

Nach Angaben des Stasi-Forschers und Direktors der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, sind die Tätigkeiten von Anetta Kahane nach Sichtung der Aktenlage als „mittelschwer einzustufen“.

Wie der Bundesverdienstkreuzträger ausführt, wurde Frau Kahane von ihrem Führungsoffizier in ihrer Akte mehrfach hervorgehoben, Kahane habe eine „ausgeprägte positive Haltung zu den Sicherheitsorganen“, habe Personen belastet und über persönliche Verbindungen gesprochen. Zudem habe sie detaillierte Namenslisten von Feiern erstellt und übermittelt. Als Lohn habe sie „Kaffee, Schnaps, Zigaretten und Kuchen“ bekommen. Auch erhielt sie zweihundert Mark und einen goldenen Füllfederhalter als Prämie.

Neben Stiftungs-Chefin Kahane arbeitet auch Julia Schramm vom Landesvorstand der Linken in Berlin als Hatespeech-Jägerin …

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