Berlin: Brandanschläge in Kreuzberg, Friedrichshain und Tegel – Staatsschutz ermittelt

Von 24. November 2017 Aktualisiert: 24. November 2017 18:38
Mutmaßlich linke Kriminelle setzten in den Berliner Stadtbezirken Kreuzberg und Friedrichshain Transporter des Versandhändlers Amazon in Brand. Der Staatsschutz ermittelt. In Tegel wurde eine Explosion gemeldet.

In der Nacht auf Donnerstag, 23. November, schlugen in Berlin wieder mehrfach und gezielt Feuerteufel zu.

Ein lauter Knall in den frühen Morgenstunden weckte einen Anwohner der Hornstraße in Kreuzberg. Als der Mann aus dem Fenster sah, erblickte er zwei brennende Transporter. Er alarmierte die Feuerwehr, die gegen 2.55 Uhr eintraf.

Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, brannte der Wagen an der Front völlig aus. Die hinteren Türen mussten von der Feuerwehr aufgesägt werden, um das Feuer im Laderaum zu löschen.

Zwei Fahrzeuge, rechts und links des Transporters, sowie ein weiterer Transporter wurden durch die Flammen beschädigt.

Noch während der Löscharbeiten nahm ein Brandkommissariat die Ermittlungen auf. Derzeit prüft die Polizei eine mögliche politische Tatmotivation, berichtet die „Bild“.

Feuer unter Transporter in Friedrichshain

Etwa eine halbe Stunde zuvor kam es bereits zu einem Brandanschlag, der rechtzeitig bemerkt wurde und dadurch glimpflich verlief.

In Friedrichshain entdeckte ein Taxifahrer in den frühen Morgenstunden Feuer unter einem Transporter des Online-Versandhändlers „Amazon“ am Platz der Vereinten Nationen. Gegen 2.30 Uhr ging der Alarm bei Polizei und Feuerwehr ein.

Eine Polizeistreife konnte den Brandbeschleuniger unter dem Fahrzeug rasch löschen, um einen Schaden am Fahrzeug zu verhindern.

Die Polizei geht laut „Tagesspiegel“ von einem Zusammenhang zwischen den beiden Brandanschlägen aus. Der Staatsschutz ermittelt.

Explosion in Tegel

Am Vorabend wurde ebenfalls ein brennendes Auto gemeldet.

In Tegel hatten Zeugen am Mittwochabend gegen 19 Uhr in der Bernauer Straße einen explosionsartigen Knall gehört, berichtet die „Berliner Morgenpost“.

Anschließend stiegen Flammen aus einem geparkten VW empor.

Die Feuerwehr löschte den Brand.

Ermittlungen wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion wurden aufgenommen.

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