Anschlag auf Haus der Initiatorin der Hamburger Merkel-muss-weg-Demo

Von 12. February 2018 Aktualisiert: 12. Februar 2018 18:52
Auf das Haus von Uta Ogilvie, der Initiatorin der Hamburger Merkel-muss-weg-Demonstration, wurde heute Nacht ein Anschlag verübt. Dabei wurde unter anderem ein großes mit Farbe gefülltes Glas durch die Scheiben des Kinderzimmers geworfen.

Die Botschaft hinter dem Anschlag dürfte klar sein: „Überlege es dir gut, ob du gegen Merkel demonstrieren willst!“ Der Schweigemarsch heute Abend in Hamburg wird gleichwohl, nein erst Recht stattfinden, wie Uta Ogilvie mitteilte.

Eine friedliche Anti-Merkel-Demonstration der Antifa ein Dorn im Auge?

Heute vor zwei Wochen nahm das Ganze seinen Anfang. Uta Ogilivie, im Bild unten links, die auch auf Tichys Einblick Artikel publizierte, bastelte sich ein rosa Schild, auf welchem stand „Merkel muss weg“ und marschierte damit mutigerweise ganz allein mitten in Hamburg am Jungernstieg auf und ab. Menschen wurden auf die sympathische, gebildete und sehr friedfertige Frau aufmerksam und eine Woche später, als sie montags wieder am Jungfernstieg antanzte, stoßen bereits etliche zig Leute hinzu.

Heute ist der nächste Schweigemarsch geplant und jetzt werden bereits Personen in dreistelliger Anzahl erwartet und dies schien der Antifa ein Dorn im Auge zu sein, wie Oliver Flesch berichtet. Es soll Hinweise geben, dass die Antifa mit allen Mitteln verhindern möchte, dass in Hamburg gegen die Merkelsche Politik demonstriert wird. Offensichtlich hat man hier Angst, in Hamburg könnte sich so etwas wie Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Dresden entwickeln.

Eine neue Qualität der absoluten Rücksichtslosigkeit, Skrupellosigkeit und Gewalt

Auf jeden Fall wurde heute Nacht ein Anschlag auf das Haus von Uta Ogilvie verübt. Die Fassade wurde komplett mit brauner Farbe beschmiert, siehe Bild unten links. Auf der Hauswand war eine große Aufschrift zu finden „HEUTE KNALLTS“. Vor allem aber wurde und das stellt nochmals eine völlig andere Form der Gewalt dar, ein großes Glas (eventuell ein Einmachglas) gefüllt mit brauner Farbe durch die Fensterscheibe in das Kinderzimmer geworfen.

Dass es keine Verletzte gab, ist zum Einen ein großes Glück, vor allem aber konnten das die Täter nicht wissen. Man mag sich gar nicht vorstellen, was hätte passieren können, wenn das geworfene Glas oder die zerbrochenen Fensterscheiben direkt ins Bett der Kinder gefallen wären.

Überlege es dir gut, ob du gegen Merkel demonstrieren willst!

Wer auch immer die Täter im Einzelnen waren, das Ziel dürfte hier auf der Hand liegen: Uta Ogilvie – und nicht nur sie! – soll massiv eingeschüchtert werden. Die Botschaft ist klar: „Überlege es dir gut, ob du gegen Merkel demonstrieren willst!“

Auf die Frage von Oliver Flesch, ob sie jetzt heute Abend mit einem anderen Gefühl demonstrieren gehe, antwortete Uta Ogilvie etwas sehr Beeindruckendes, wie ich finde. Sie sagte:

Wenn wir das jetzt nicht machen, dann wird es später noch viel schlimmer. Und davor  hab ich viel, viel größere Sorge als vor dem, was heute Abend passiert.“

Deutschland erwacht

Immer mehr Bürger sind nicht länger gewillt, sich dem Diktat der Bundespolitik zu unterwerfen. Überall in Deutschland erheben sich die Menschen, so nun auch in Hamburg. Uta Ogilvie startete vor zwei Wochen in beeindruckender Weise eine Aktion, ist ganz alleine mit einem Schild „Merkel muss weg“ mitten in der Stadt auf- und abmarschiert. Christian Horst war einer der ersten, der sich ihr anschloss und sie unterstützte. Letzten Montag gesellten sich bereits zig andere hinzu.

Der angemeldete Schweigemarsch in Hamburg findet am heutigen Montag, 19 Uhr am Jungfernstieg 36 statt.

Über den Autor: Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt). Nach dem zweiten Staatsexamen absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Financial Consultant unter anderem an der heutigen MLP Corporate University. Er ist seit Jahren als freier Autor tätig. Sein Blog: Jürgen.Fritz.com

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

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