Anti-Terror-Razzia in Augsburg: Polizei durchsucht 13 Wohnungen nach Hintermännern und Netzwerken

Von 23. November 2017 Aktualisiert: 23. November 2017 19:04
Die Razzia erfolgte aufgrund der Suche nach Hintermännern und Netzwerken mehrerer Männer, die im Sommer versucht hatten, nach Syrien auszureisen.

Im Zuge der Ermittlungen um drei terrorverdächtige Männer durchsuchte die Polizei im Raum Augsburg und Umgebung am Donnerstagmorgen 13 Wohnungen auf der Suche nach Hintermännern und finanziellen Netzwerken im Zusammenhang mit der Ausreise von Personen in Richtung Syrien.

Die Verdächtigen, ein Türke (22), ein Afghane (22) und ein deutscher Staatsbürger (31) hatten versucht, sich nach Syrien abzusetzen, um sich dort der Terrorgruppe „Hai’at Tahrir al-Sham“ anzuschließen und sich militärisch ausbilden zu lassen.

Die extremistisch-islamistische Gruppe kämpft u.a. gegen die syrischen Regierungstruppen und soll laut „Wikipedia“ zum syrischen Zweig von Al-Qaida gehören.

Im Juni wurden die drei Männer von türkischen Sicherheitskräften noch vor ihrer Einreise nach Syrien verhaftet. Seitdem sitzen sie in einem türkischen Gefängnis.

Wie die Staatsanwaltschaft in München mitteilte, werde auch noch „gegen mögliche Helfer im Zusammenhang mit der vorgenannten Ausreise ermittelt“, hieß es.

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