Antifa-Aufruf: Fußballfans die Fanartikel wegnehmen – „Deutschland knicken“

Epoch Times1. Juni 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 0:28
Am 10. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich, für viele Fans in Deutschland ein positive Möglichkeit patriotische Gefühle auszuleben. Ein Graus für die Linksextremisten der Antifa. Sie riefen zur Jagd auf Fanartikel auf. Wer dem folgt, riskiert allerdings Haftstrafen. Dies wurde von den Chaoten aber lieber verschwiegen.

Wie die "Mopo24" schreibt: "Fahnen schwenkend, geschminkt, mit geschmückten Autos wird die Nationalmannschaft im Idealfall bis zum EM-Titel gefeiert. Doch der Antifa ist das ein Dorn im Auge."

Auf der linksextremen Webseite "Indymedia" verkündeten Dresdner Linksradikale ein Punktespiel an. Sie riefen auf zum "Deutschland knicken".

Den Fans die Fanartikel wegnehmen

Bei dieser Jagd auf schwarz-rot-goldene Fanartikel würden Punkte vergeben: Ein Trikot bringt 15 Punkte, ein Schal 5 und eine Deutschlandflagge 1 bis 5 Punkte, je nach Größe. Auch "anderer Nationalscheiß", sprich Fanartikel anderer Nationen, bringt einen Punkt, so der Aufruf.

Der Sieger erhält einen Kasten Bier der Marke "Sternburger". 

In welcher Form den Fans die Artikel abgenommen werden sollten, stand nicht im Aufruf.

Übrigens: Der Aufruf enthält eine latente und nicht kommunizierte Brisanz für mögliche Täter. Wer ihm folgt, riskiert ein Verfahren wegen Raub und Haftstrafen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Politische Chaoten auch im Landtag

Schon zur WM 2006 gab es merkwürdige Aktionen, sogar aus politischen Kreisen. Die damalige Landtagsabgeordnete der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), Julia Bonk, rief zum Fahnendiebstahl auf. Die schwarz-rot-goldenen Beutestücke sollten dann gegen ein PDS-T-Shirt eingetauscht werden. 

Selbst ihre Parteigenossen gingen sie deswegen harsch an und wiesen sie zurecht.

Gegen die EM 2012 (Polen/Ukraine) und die WM 2014 (Brasilien) wurden ebenfalls linksradikale Aufrufe gestartet, unter anderem von der Sächsischen Linksjugend, so "Mopo24".

Dem Fußballvergnügen von Millionen Deutschlandfans konnte dies allerdings nichts anhaben. (sm)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN