Apotheken wollen Impfangebote ausweiten

Die allgemeine Impfpflicht ist an der Abstimmung im Bundestag gescheitert. Der Apothekenverband will aber dennoch die Impfquote in Deutschland weiter erhöhen und setzt auf verstärkte Aufklärung in den Apotheken.
Eine Apothekerin zieht den Impfstoff Comirnaty vom Hersteller Biontech / Pfizer mit einer Spritze auf.
Eine Apothekerin zieht den Corona-Impfstoff mit einer Spritze auf.Foto: Friso Gentsch/dpa
Epoch Times7. April 2022

Nach dem Scheitern der Impfpflicht wollen die Apotheken mehr aufklären und mehr impfen. „Keine Impfpflicht macht die Informationskampagne für Impfungen und Booster-Impfungen noch wichtiger“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der „Rheinischen Post“. Die Apotheken würden in den nächsten Wochen dazu gezielt aufklären.

Bisher seien bundesweit über 60.000 Corona-Impfungen in den Apotheken durchgeführt worden. „Wissenschaftliche Studien belegen auch, dass Beratung erfolgreicher als Impfpflicht ist.“ Man müsse gut vorbereitet in den nächsten Winter gehen. „Die Apotheken werden dazu ihren Beitrag leisten: Bei der Impfkampagne, aber auch in persönlichen Impfberatungsgesprächen.“ (dts/mf)



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