ARD nennt AfD nicht mehr „rechtspopulistisch“ – Zuschauer empfinden Formulierung als belehrend

Von 21. Oktober 2016 Aktualisiert: 21. Oktober 2016 16:37
Nach dem SWR hat sich nun auch der ARD dazu entschieden, die AfD nicht mehr als "rechtspopulistisch" zu bezeichnen. Die Zuschauer würden den Ausdruck als "belehrend" empfinden, sagt der Erste Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke.

Die „Tagesschau“ der ARD will die AfD in Zukunft nicht mehr „rechtspopulistisch“ nennen. Das berichtet die „Junge Freiheit“ unter Berufung auf den Ersten Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke.

Demnach habe Gniffke die Entscheidung damit begründet, dass viele Zuschauer die Formulierung als belehrend empfinden würden. Deshalb habe sich die „Tagesschau“ den Begriff „rechtspopulistisch abgewöhnt“. Man müsse lernen, die AfD als eine demokratisch legitimierte Partei zu behandeln, so Gniffke laut „JF“.

Der SWR hatte sich bereits im Dezember 2015 dazu entschieden, den Zusatz „rechtspopulistisch“ im Zusammenhang mit der Partei nicht mehr zu verwenden. Damals haben sich einige Politiker parteiübergreifend gegen die Entscheidung des Senders ausgesprochen.

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